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Der Mai_2020 zum Vergessen 3.Teil

Donnerstag 11. Juni 2020

Obwohl nun schon Juni ist habe ich den Titel gleich belassen, denn es gehört ja auch zum „Der Mai zum Vergessen“..

Heute hatte ich den Kontrolltermin beim „MRI“ schnell war ich bereit ist das ja nicht mehr was neues für mich…. das einzige wegen „Corona“ musste ich das erste mal einen „Einweg- Overall“ sowie eine Haube anziehen. In diesem Kostüm sah ich Saulustig aus.. leider konnte ich kein Photo machen denn ich musste gleich auf die Liege des MRI-Geräts liegen.. dann lies ich auch dieses Prozedere über mich ergehen… wenn ich nur daran denke wie es Menschen ergeht mit Platzangst in diesem Engen „Rohr“ dann Respekt werd dies ohne Probleme durchsteht.. ich jedenfalls habe dies Lieber als die höhe 🙂 irgendwann war der Spuck auch Vorbei und ich konnte wieder Nachhause gehen…

Freitag 12. Juni 2020

Heute hatte ich der Besprechungstermin beim Chefarzt vom Spital Frauenfeld : Ich hatte das Leitmotto

„Wie Sie sehen, sehen Sie nichts“

Immer in der Hoffnung das die Punkte aus dem Kopf nicht mehr ersichtlich sein werden… Die Spannung Stieg, endlich waren wir beim Arzt und schon bald wurde wir über die Ergebnisse des MRI Informiert. Das MRI war soweit unauffällig und auch die Punkte waren auf denn Bildern nicht mehr ersichtlich!


YEAH!„Wie Sie sehen, sehen Sie nichts“

Dennoch hiess es ich dürfe noch nicht Autofahren erst wenn der Neurologe nach rund 2 Monaten bei der Nachkontrolle der „Hirnstrommessung“ das Okay geben wird..

Diesen Untersuch habe ich am Dienstag 26. August.2020

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Der Mai_2020 zum Vergessen 2.Teil

Mittwoch 6. Mai 2020

Nach einer durchzogener Nacht, wo ich immer mal wieder aufgewacht bin wegen denn Schmerzen wenn ich mich zu stark bewegt hatte konnte ich dann nochmals bis 07:00 Uhr Schlafen danach wurde auch schon Puls und Blutdruck gemessen… kurz darauf kam auch schon ein „reichhaltiges“ Frühstück für mich auf’s Zimmer… Nach dem Frühstück und der Dusche kam dann auch die „Visite“ dran… Die ersten Nachrichten waren nicht gerade Positiv… denn leider wartet mann immer noch auf „Testauswertungen und Ergebnisse der einten Untersuchungen“ Aber dann die beste Nachricht, Ich werde noch heute-Abend ca. 18:00 Uhr entlassen, aber nicht ohne Einschränkungen.. dies mit einem Fahrverbot bis auf weiteres und mit den Medikamenten Cortison und Keppra, die ich auch bis auf weiteres einnehmen muss..

Dann war auch schon bald wieder Mittagessen angesagt und ich konnte es kaum mehr erwarten bis es hiess ich dürfe gehen… unterdessen wurde aber nochmals Blutabgenommen um noch weitere Kulturen anzusetzen und dann wurde auch gleich der „Port“ gezogen… dies ist schonmal ein Schritt in die Richtung zum Nachhause gehen.. um 15:00 kam Pünktlich mein kleines bestelltes „Glace“ so als Zeitüberbrückung…. danach hatte ich nochmals eine Besprechung und bekam meine „Austrittsdokumente“ jedenfalls mal die Zwischenergebnisse und um 17:45 Uhr ging die Meldung an Jasmin raus das ich Abgeholt werden darf… ich verabschiedete mich vom Zimmernachbarn und wünschte ihm weiterhin alles gute und gute Besserung!! Ich durfte dann den 8.Stock verlassen und ging in der Spital-Apotheke meine Tabletten abholen.. dann nach Draussen auf denn Parkplatz wo ich auf mein „Taxi“ wartete…

Donnerstag 7. Mai – 20. Mai

Heute ging ich wieder zur Arbeit, denn mit 50% durfte ich bereits wieder Arbeiten, merkte jedoch schnell das es noch nicht ging denn um 10:00 Uhr war fertig und ich musste abbrechen, merkte die Punktion doch noch zu fest und auch die Müdigkeit von den Medikamenten machte sich breit, an Maschinen und auf Leitern durfte ich ja auch nicht, und somit wurde ich dann bald von meinem „Taxi -Jasmin“ abgeholt. Danach habe ich den restlichen Tag mit „nachschlafen“ verbracht…
auch am kommenden Freitag 8. Mai ging es noch nicht besser, auch hier war vor 12:00 Uhr Schluss..


Montag 11.Mai bis Freitag 15.Mai

Übers Wochenende konnte ich mich dann recht gut erholen und somit war ich dann am Montag 11. Mai ziemlich Fit um zu Arbeiten..dies jedenfalls bis zum Mittag, war dann aber doch schon recht K.O… und am Nachmittag war ausruhen angesagt… dies ging so weiter bis zum 15.Mai,



Montag 18.Mai bis Freitag 20.Mai

Für die restlichen 3 Tage erhöhten wir auf 75% dies noch bis am Mittwoch 20.Mai 2020 denn das war auch mein letzter Arbeitstag in der Schreinerei denn im Monat Juni fängt für mich ein neuer „Arbeitswelt-Abschnitt“ an…

Freitag 21. Mai 2020

Heute war der „PET – CT untersuch“ angesagt. Was das ist kann mann HIER Nachlesen! Ich musste mich um 10:30 Uhr im Spital in Münsterlingen melden und musste mich dann in der „Nuklearmedizin“ melden. Danach wurde die Infusion gelegt und die Mittel verabreicht nun hiess es 60min. pause und ruhig liegen bleiben. Danach ging es los! auf dem „Bett“ vor der Maschine durfte ich bequem liegen und wartete bis es anfing… so langsam wie heute kam mir der Vorwärtsgang der Maschine noch nie vor.. aber es wurde der ganze Körper „abgescannt“… was ja auch gleich Positiv war… wiederum lief hier alles wieder einmal ohne Probleme ab und ich konnte nach rund 2 Stunden ich das Spital wieder verlassen…

Mittwoch 27. Mai 2020

Heute hatte ich 2 Termine, der am Morgen ist um die Ergebnisse des „PET-CT’s“ zu besprechen, und der am späteren Nachmittag war dann einer „Notfallmässig“ beim Augenarzt…

Wir hatten die Besprechung beim Chefarzt vom Frauenfelder Spital,
die Ergebnisse des „Pet-CT’s“ waren sehr gut nichts auffälliges im Körper was uns sorgen bereiten würde. Das sind ja schon mal gute News…er meinte jedoch das das „Schielen“ auf dem linken Auge doch noch abgeklärt werden sollte und machte mir gleich einen Termin beim Augenarzt in Frauenfeld ab.. daher (Notfallmässig) denn mann würde sonst 2.3 Monate auf einen Termin warten.


Dieser Termin war am späteren Nachmittag, sodas wir in der Zwischenzeit an unser Seeplatz fuhren um zu „Relaxen“ was wir dann am See kurzerhand geplant haben könnt ihr gerne im nachfolgenden Blogbeitrag nachlesen..


Eine ganz spontane „Schweizer-Reise“ Day_1

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Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 1“ / Teil 7.1

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 1“ / Teil 7.1



Beschreibung der Wochen Farben : 
Woche Rot:  Alle Tage der Woche im Spital ca. 5 Stunden
Woche Schwarz: Jeweils 1 Tag im Spital in der Woche ( Montag’s)

Woche 1 / ROT
Montag: 26.11.2018 07:00 Uhr

Die „PORT a Cath“ Operation …….

Termin 07:00 Uhr ich war aber etwas früher da. Also wartete ich noch im etwas verdunkelten Wartezimmer, neben mir noch 2 andere Personen. Pünktlich um 07:00 Uhr geht es los, Anmelden, Umziehen, und Spital-Nachthemd anziehen, Untersuch und eine Besprechung… danach durfte ich es mir im Spitalbett gemütlich machen.

Um 08:05 Uhr wurde ich abgeholt, schnell Jasmin noch Bescheid geben und schon wurde ich mit dem Bett durch lange Gänge geschoben, irgendwann kamen wir im Vorraum zum OP Saal an. Im Vorraum angekommen wurde ich sehr schnell von denn 2 OP-Helfer in Empfang genommen, (umgebettet) vom Spitalbett auf die OP-Liege stieg ich noch selber, denn ich war ja noch nicht schläfrig, dass kommt erst noch).

Als ich dann die richtige Position eingenommen habe, wurde ich mit angenehm warmen Frotteetücher zugedeckt. Was nun kam war zwar klar doch irgendwie komisch, meine Beine und der rechte Arm wurde mit Gummibändern an der Liege Fixiert. Im Anschluss wurde der „Zugang“ für die Schmerzmittel und Narkosemittel gelegt, als dies soweit vorbereitet war ging es in denn OP-Saal, unter denn zwei grossen Lampen die eigentlich aus 7 kleineren aufgebaut sind blieb meine Liege stehen. Nun wurde noch ein Vorhang auf meiner Haut angeklebt, rund um die zu Operierende stelle. Im gleichen Schritt bekam ich am Oberschenkel ein Kabel angeklebt. WAS ist das???  Ein „Erdungskabel“, wurde mir gesagt, weil die „Operatöre“ mit einem elektrischen Skalpell arbeiten.

Die operierenden Ärzte, 2 an der Zahl, kamen nun an mich herangetreten und begrüssten mich ebenfalls freundlich. Ich bekam eine Spritze und es wurde alles etwas verschwommener, dann ging es wirklich los. Während der OP wurde immer wieder gesprochen, ich wurde über jegliche  Vorgänge informiert. Irgendwann merkte ich auch selber, dass etwas nicht so klappt wie geplant. Ich musste sogar etwas mithelfen, Luftanhalten ….Brustkorb (Rücken) von der Liege erheben und auch mit dem Arm musste ich eine spezielle Bewegung machen, aber nichts half. Sie brachten das „Port a Cath“ Schläuchlein einfach nicht an die richtige Stelle 🙂

Natürlich wurde ich im Vorfeld darüber schon Informiert was passiert, wenn es nicht geht.

Daher weiss ich genau was Plan B heisst! Kleiner Schnitt am Hals…. um mit einem „Einzugsdraht“  WUAHAHAHAHA 🙂 das Schläuchlein zu fassen und an die richtigestelle zu bringen 🙂 dies klappte dann auch, dadurch dauerte aber die OP statt ca. 60 min rund 110 min  gegen 10:30 Uhr war ich dann wieder im Zimmer. Kaum angekommen wurde ich dann auch bereits vom Pflegepersonal der Onkologie abgeholt, ich wurde dort ja sehnlichst erwartet, denn die Therapie hier in der Onkologie ging auch noch 5 Stunden.

Zusammen ging es in das Haus „ARA“ ( Sorry ich hab den Namen nicht erfunden)  ein Nebengebäude vom KS-Frfeld.  Auch hier wurde ich sehr liebevoll und freundlich in Empfang genommen, ich fühlte mich gleich sehr gut aufgehoben!  Dennoch wusste ich noch nicht genau was der heutige Tag noch bringen mag… in diesem Raum stehen 2 Liegesessel und 2 Betten, vom 6 Stock aus haben wir eine schöne Aussicht über Frauenfeld… 

Eins Vorweg ich benenne einige Vorgänge / Gegenstände ev. anders 🙂
Dies soll aber nich abwertend oder angreiflich sein, ich vereinfache sie einfach 🙂

Chemotherapie – mittel: =  „Balsam“
6 – Stock der Onkologie: =  „Tankstellen oder Tanke“ 
Betreuer der Onkologie: = „OnkoTeam“

Nun der Start… 1 Liter „NaCI“ (Kochsalzlösung) zum Spülen, dann vorbeugende Medikamente (gegen mögliche Nebenwirkungen oder um den Balsam besser zu ertragen) jetzt kommt Balsam 1-3. Während dem der Balsam läuft wurde mit mir noch ein Gespräch geführt und alle bekannten Nebenwirkungen die auftreten können angesprochen und angeschaut was zu machen ist, dazu gab es noch einen coolen Ordner wo ich alles nochmal nachlesen kann. Zum Abschluss nochmals 1 Liter „NaCI“, jetzt sah ich dass ende vom ersten Tag immer näher kommen doch bevor ich aber nach Hause gehen kann, braucht es noch ein Mittel für das „Port a Cath“ Schläuchlein, dass das Blut im Schlauch nicht dick wird. 

Um 15:30 konnte mich Jasmin endlich nach Hause nehmen, ich war sowas von K.O…

FLUGKRAFT :  JA Flugkraft begleitet mich schon eine weile… nun aber trage ich am Handgelenk ein schwarzes Band mit dieser Aufschrift. Dies ist einer meiner Talismane und wird erst am Ende der Therapie abgelegt! 🙂

 

Woche 1 / ROT
Dienstag bis Freitag: 27.11. bis 30.11.2018 

Dienstag 27.11.18 bis Freitag 27.11.18 hatte ich jeweils Termine zwischen 08:00 Uhr und 8:30 Uhr. Jeden Morgen wurde ich vom „OnkoTeam“ sehr freundlich begrüsst, und auch gleich nach meinem Wohlbefinden befragt. Anders wie am Montag entschied ich mich nun jeden Tag für den Liegesessel. Während ich an der „Tanke“ angeschlossen war las ich etwas in der Zeitung oder auf dem Handy, löste Sudokus und schrieb mir Blog Notizen auf. Das Programm in der Woche Rot von Dienstag bis Freitag beinhaltet jeweils: 1 Liter „NaCI“… zum Spülen… vorbeugende Medikamente …. Balsam 1 & 3 (kein Balsam 2 )  zum Abschluss nochmals 1 Liter „NaCI“.. und das Mittel für das „Port a Cath“ Schläuchlein. Um 12:30 / 13:00 Uhr war ich meistens fertig und ich wurde abgeholt. Jetzt hiess es Mittagessen, ja genau ich esse bis Ende der ersten Woche alles auf was ich Lust habe, die viel gehörten Nebenwirkungen, Übelkeit und Appetitlosigkeit habe ich zum Glück garnicht. Diese erste strenge Woche macht mich einfach sehr müde und ich brauche jeweils einen Mittagsschlaf…

Am_Warten
Das „Tankstellen Zimmer“
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Mein Leben mit dem Krebs – Nach der „OP“ / Teil 7

 Mein Leben mit dem Krebs – Nach der „OP“ / Teil 7

Montag: 12.11.2018 10:15 Uhr

Nach einem kurzen Telefonat mit meinem Urologen am morgen früh wollte er mich doch nochmals sehen, und hatte mich noch zwischen 2 anderen Patienten „reingeschoben“. Die Fäden der OP sind noch drin, und die Wundheilung geht nur langsam voran (diese jedenfalls mein Gefühl) dies wollte er nochmals überprüfen.

Ich kam gerade rechtzeitig in der Praxis an und konnte sogleich zu ihm, nach einer kurzen Visite und einem längeren Gespräch waren wir auch schon fertig. Ich bekam noch einige Dokumente ,nun gehts wieder nachhause.

 

Dienstag: 12.11.2018 17:30 Uhr

Anruf von der Onkologie Abteilung vom KS – Fr’feld, wir haben noch die Termine für eine Lungenfunktionstest und auch für das Onkologie Gespräch abgemacht. Es geht als los … auch der Termin für den Beginn der Chemotherapie= „Chemo“ wurde auf den 26.11.2018 angesetzt, verschieben aufgrund der Wundheilung  kann man denn Start dann immer noch 🙂

 

Freitag: 16.11.2018 10:00 Uhr

Lungenfunktionsstest im KS – Fr’feld pünktlich war ich auf dem Stock „H wie Hans“ so jedenfalls wurde mir dies am Empfang mittgeteilt… Hier wurde ich sehr freundlich in Empfang genommen und konnte gleich in einer engen Kabine auf einem Stuhl Platz nehmen. Ein neues Mundstück wurde aufgesetzt, und ich musste verschiedene Atem Tests durchführen, leider hatte ich bei dem letzten Test versagt so das man nochmal einen machen musste, die Apparatur hatte aber für den neustart ca. 4 Minuten so das ich mich etwas genauer über diese Test’s und dessen Ergebniss Informieren konnte. Dann klappte es ohne Probleme, sogar tiptop ich muss ja eine Sportler Lunge haben meinte die Krankenschwester 🙂

 

 

 

In dieser Kabine musste ich denn Test machen.

 

 

 

 

 

 

Ein Ergebniss vom gemachten Test

 

 

 

 

 

Dienstag 20.11.2018  15:30 Uhr

Besprechung Onkologie Frauenfeld KS-F’rfeld nun wir wissen mehr, wie es mit der Chemo aussieht, ich muss 3 Zyklen an 3 Wochen machen, jeweils die erste Woche vom  Zyklus muss ich alle 5 Tage in den Spital, danach die 2 Wochen nur am Montag. Nach denn 3 Woochen startet es wieder von vorne.  Da ich über 21 mal einen Infusion in die Venen brauche wird mir empfohlen einen „Port a Cath“  ( Informationsschreiben: Spital Thurgau , Münsterlingen) einpflanzen zu lassen. Dies machen wir entweder noch diese Woche oder dann nächste Woche je nach Platz im OP.
Hierfür werde ich aber von der Chirurgie separat aufgeboten. Danach wurde noch einiges besprochen und beraten, auch kamen wir auf die Nebenwirkungen zu sprechen. Weil ein Bestandteil dieser“ Chemo“ das Gehöhr angreifen kann, muss ich noch bis ende Woche einen Höhrtest absolvieren, damit man einen Referenzwert hat.
Dieser Termin wurde nun auf Freitag 23.11.2018 11:15 Uhr gelegt 

 

Mittwoch 21.11.2108 13:30
Heute morgen um 08:00 Uhr klingelte das Telephon ich habe einen Termin in der Chirurgie um 13:30 erhalten! Okey ich bin ja zuhause und habe Zeit 🙂

Besprechung Chirurgie Frauenfeld KS-F’rfeld  um 13:25 Uhr im Stock B, diesen fand ich trotz Baustelle sehr gut.
Warten?  Nein ich kam gerade dran, obwohl es noch etwas vor  „halb“ ist.  Ich musste noch 2-3 untersuche über mich ergehen lassen und viele fragen Beantworten, auch wird die OP des
„Port a Cath“ am Montag früh stattfinden und im Anschluss soll es gleich die erste Chemo geben.
Danach musste ich weiter in die Anesthesie – Sprechstunde ein Gebäude weiter.

 

Mittwoch 21.11.2108 14:15
Besprechung Anesthesie Frauenfeld KS-F’rfeld für den „Port“ gibt es eine Lokale Betäubung und etwas zur Beruhigung wurde ich Informiert. Hier erfuhr ich noch einiges, und ich hatte ein sehr Informatives und gutes Gespräch.  Im Anschluss wurde mir nochmal Blut abgezapft, dann konnte ich wieder nachhause.

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Mein Leben mit dem Krebs – Die „OP“ / Teil 6.3

Mein Leben mit dem Krebs – Die „OP“ / Teil 6.3

Donnerstag: 1.11.2018 08:00 Uhr

Termin in der Praxis in Frauenfeld bei meinem „Urologen“ ich entschied mich alleine zu gehen und marschierte Richtung Bahnhof los, nach rund 10min war ich in der Praxis und schon bald lag ich auf der Untersuchungsliege. Mit Ultraschall wurde der Bauchraum auf Wasseransammlungen untersucht, auch Blase und Niere wurde „abgefahren“ nichts aussergewöhnliches zu sehen. Die Narben wurden Kontrolliert und die Pflaster entfernt, ich brauchte auch keine neuen mehr darauf zu machen…

Im anschliessenden Gespräch haben wir noch einige Fragen besprochen wollte ich doch noch einiges Wissen, nun weiss ich auch mehr, der entfernte vergrösserte  Lymphknoten ist doch vom Hodenkrebs also eine Fernmetastase (Ableger).
Bei meinem Typ handelt es sich um ein „Seminom“ Link zu Wikipedia

JA das erste ist gemeistert nun geht es sobald ich mich gut von der OP erholt habe weiter…

 

 

 

 

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Mein Leben mit dem Krebs – Die „OP“ / Teil 6.2

Mein Leben mit dem Krebs – Die „OP“ / Teil 6.2

Montag: 29.10.2018 06:00 Uhr

Plötzlich war ich hellwach, ja 06:05 Uhr und ich denke nur „jetzt gehts los!“ dies waren auch die letzten Worte die ich über WhatsApp versendete, denn danach schloss ich meine Wertsachen und das Handy im Schrank ein! Duschen so als „normaler“ geht ja ganz gut….Pünktlich um 06:30 kam auch die Krankenschwester mit einer Checkliste und einer *Traumtablette* nachdem ich diese eingenommen hatte durfte ich nicht mehr alleine Aufstehen. Darum blieb ich auch schön im Bett und wartete bis 07:00 jetzt wurde ich mit dem Bett Richtung OP Saal geschoben, kurz vor diesem wurde ich dann umgebettet mit warmen Tüchern zugedeckt und auf eine art Seitenlage gelegt, die Bettränder wurden alle Fixiert und ich konnte mich gar nicht mehr bewegen 🙂  dann wurde noch kurz was besprochen und schon bald hatte ich eine Atemmaske über Mund und Nase…. Alpen-Duft – Luft war das 🙂 und bald einmal fielen auch die Augen zu…. chr……………………..

………………..Irgend wann habe ich dann wieder stimmen gehört, blinzelte mal in die eine und dann in die andere Richtung…. oh und was ist das ahhh ja Stimmt da sind nun 5 Pflaster auf dem Bauch  jetzt weiss ich wieder wo ich bin und was ich hier mache 🙂  nur der Sauerstoffhaushalt klappte noch nicht so wie es sollte  darum Piepste es ständig neben mir ….  schnell war aber jemand da und meinte immer TIEF Einatmen….  dies habe ich befolgt aber sobald meine Augen wieder zuvielen ertönte dieses lästige geräusch. Irgendwann bekamm ich meine Brille und ich beobachtete was um mich passiert…. leider sah ich ausser Wände nicht viel ausser über die Füsse hinweg sah ich eine Überwachungstation und eine Uhr an der Wand … Was schon 11:15 Uhr WOW da war ich ja lange Weg, der zuständige für mich sagte aber das ich bereits seit 65 Min hier bin , dann kam noch einer der beiden Ärzte von der OP,
denn mein “ Urologe“ hatte nach der OP anscheinen schon mit mir gesprochen bevor er wieder nach Frauenfeld losfuhr dies habe ich aber aufgrund der Narkose noch nicht wahrgenommen. Macht nix  ich hatte ja sowiso einen Termin auf kommenden Donnerstag mit ihm abgemacht. Gegen 12:15 kam ich dann wieder auf mein Zimmer wo, ich dann nochmals mit Sauerstoff versorgt wurde 🙂 um 12:53 fühlte ich mich dann in der Lage mit meinem Handy Jasmin und auch weitere Personen über mein Wohlbefinden zu Informieren! Jasmin wurde im Vorfeld aber schon von meinem „Urologen“ Informiert… ah gut dann hatte sich wenigstens nicht allzu lange sorgen gemacht.

Ach JA : Die OP verlief übrigens ohne zwischenfälle, also wieder was gemeistert! Danke an alle, die an uns gedacht haben!

 

Dienstag: 30.10.2018

Heute erwartete ich Besuch von meiner Schulkollegin und gegen Abend von Cachern daher wollte ich Duschen, das sei kein Problem hiess es und die Wunden wurden gereinigt und mit Wasserfesten Pflastern abgeklebt. Die Infusion wurde Abgestöpselt und ich wollte gleich ins Bad, da kam noch der „Mit-Operierende“ Arzt vorbei und sagte das ich morgen Mittwoch 29.10 um 10:00 Uhr bereits Nachhaus kann!! WOW so cool! Da wurde das Duschen ja gleich zum Vergnügen 🙂 obwohl es gar nicht so einfach war 🙂 dennoch hatte ich einen guten Stand und ein gutes Gefühl das ich das alleine kann… der Tag war schnell vorbei bei so viel Besuch und Unterhaltung, ich war dann um 21:00 Uhr doch etwas K.O und ich ging zu Bett… denn MORGEN gehts Nachhause!

 

Mittwoch 31.10.2018

Ich darf Nachhause… bereits um 08:45 war ich bereit um zu gehen! Doch ich wusste mein Taxi wird erst gegen 09:45 Uhr hier ankommen…. macht nix dann liege ich halt noch etwas im Bett :-)…. gegen 09:40 Uhr  wartete ich beim Eingang hatte aber meine Schwere Tasche im Zimmer gelassen da brauche ich doch noch einen Träger 🙂 Wuhuuu René ist daaa….. nun ab ins Zimmer Tasche holen und bei der Krankenschwester abmelden… dann Tschüsss… oh nein der Cache vor dem Spital wollte ich ja noch machen wenn ich Nachhause gehen kann….. gesucht habe ich zwar dann doch nicht aber Loggen ging 🙂 dann Zuhause am Nachmittag mit meinen Eltern Brettspiele gespielt… Jasmin ist leider im Bett sie hatte einen „Bakteriellen Infekt“ eingefangen und ich war Vorsichtig denn Krank möchte ich nicht werden…..

 

 

 

 

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Mein Leben mit dem Krebs – Der „OP“ Termin / Teil 6.1

Mein Leben mit dem Krebs – Der „OP“ Termin  / Teil 6.1

Mittwoch: 24. Oktober

Nun kommt der Termin mit grossen Schritten näher, im Oktober hatten wir ja einiges los, und ich hatte gar keine Zeit und Lust an meiner „Situation“ herum zu studieren 🙂 nun aber kommt die letzte Woche vor der OP.  Dennoch bin ich noch nicht Nervös…. 

 

Donnerstag: 25. Oktober

Heute ist der letzte Tag an dem ich zur Arbeit ging, am Morgen als ich an meinen Arbeitsplatz gekommen bin war ich sehr über die Cremeschnitte erstaunt ! WOW DANKE mit sowas hätte ich NIE gerechnet, ein Arbeitskollege hat diese extra für mich gemacht! VIELEN, VIELEN DANK! 

Am Abend war es schon ein komisches Gefühl aufzuräumen und meine Werkzeugkiste abzuschliessen, als hätte ich mein letzter Arbeitstag. Aber ich möchte ja „Mein“ Werkzeug nachher wieder haben 🙂 Vom Geschäft bekam ich noch eine „Flaschenpost“ mit lieben Worten und Wünsche sogar Hobelspähne zum dran Riechen waren drin! Wunderbar und Vielen DANK!

 

Freitag 26.10.2018

Bereits am Freitag morgen muss ich in Männedorf zur Narkosebesprechung erscheinen, dieser Termin ging schneller über die Bühne als angenommen daher machten wir 

das Labor auch gleich am Freitag somit gab’s für denn Sonntag nichts mehr zu tun.  Alles ging ruckzuck und schon bald stand ich wieder draussen und wir können nun wieder zurück nach Frauenfeld

 

Samstag: 27. Oktober

Dieser Tag ist für Team Ionpaint von grosser Bedeutung!
Wir feiern 10 Jahre Ionpaint’s / 10 Jahre bei Geocaching dies werde ich aber in einem separaten Blogbeitrag schreiben!
Hier gehts zum Bericht 
Darum ist an die bevorstehende OP auch nicht zu denken,
was ich sehr positiv fand.

 

Sonntag 28.10.2018


Um 14.00 Uhr muss ich bereits den Eintritt in den Spital machen, auf mich wartete ein Zimmer mit Seesicht. Kurze Zeit später kam auch schon die zuständige „Kranken-Schwester“ nach einem Gespräch und Informationsaustausch, wusste ich wann es morgen starten wird. Um 18:00 Uhr hatte ich dann noch ein verabredetes Telefongespräch mit meinem operierenden Urologen, er wusste nun dass ich gut in Männedorf angekommen bin und ich fand es sehr angenehm nochmal ein paar Worte mit ihm gewechselt zu haben den wenn er am Montag in Männedorf ankommt werde ich schon schlafen. Nun hiess es warten bis am Montag Morgen 6:00 Uhr ist Tagwache angesetzt und Duschen! 

 

 

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Mein Leben mit dem Krebs – Der“OP“ Termin.. / Teil 6 

Mein Leben mit dem Krebs – Der „OP“ Termin .. / Teil 6 

Montag: 17. September.

Wir hatten denn Besprechungs – Termin mit „meinem Urologen“  weil wir ja eine zweit Meinung haben möchten falls das „Tumorboard“ (KS – Frauenfeld) sich für eine OP entscheidet. Auch hier hatten wir wieder ein gutes Gespräch…. Hmmm gar nicht so leicht nun wir wissen ja noch nicht wie der Beschluss für das weitere Vorgehen ist es kann ja auch heissen „Chemo“ Zuhause war ich dann etwas durch den Wind weil ich nicht recht wusste was ich machen soll, nun ich werde mal darüber schlafen Jeventuell sind morgen dann meine Gedanken sortiert. Aber geschlafen habe ich eigentlich das erste mal gar nicht so gut.

 

Dienstag 18.September.

Die Arbeit ruft und ich hatte denn ganzen morgen immer wieder über die beiden OP’s nachgedacht. Irgendwann entschied ich mich dann für die Laparoskopische OP also bei „meinem“ Urologen der mich vor 2,5 Jahren bereits am Hoden Operiert hatte. Wir mussten aber noch denn Bericht vom Tumorboard abwarten, denn das ist noch ein wichtiger Entscheid ob „OP“ oder „Chemo“

 Im laufe des Nachmittages klingelte das Telephon, der KS-Frfeld teilte mir mit das, dass Tumorboard sich für eine OP entschlossen hat. Ich meldete meinen entscheid darauf hin beim Chirurg im Spital Frauenfeld das er mich nicht aufzubieten hat, und meinem Urologen teilte ich dann auch noch meinen entscheid mit.

Und schon 2 Tage Später lag ein Couvert vom Spital Männedorf im Briefkasten. Der Aufgebotstermin ist auf den 28.Oktober gefallen…. OP ist dann am 29.Oktober. Was? Warum so lange warten?! JA das hat 2-3 Gründe

– Hochzeit meiner Schwester
– Ein Paar Kilo weniger am Bauch ist auch nicht Verkehrt (UFF, Das ist Schwierig )
– Ferien und Weiterbildung von „Meinem Urologen“
– Unser 10
– Jahre Geocaching Jubiläums Anlass

 

Nun wir Wissen wie es weiter geht, jetzt freuen wir uns noch auf die davor kommenden Anlässe und Packen am Sonntag 28.10 dann meine 7 Sachen.

 

Wir Wünschen euch einen guten Wochenstart!

 

Quellen:  Verlinkung zu Wikipedia

 

 

 

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Mein Leben mit dem Krebs – das Ungewisse / Teil 5.2

Mein Leben mit dem Krebs – das Ungewisse / Teil 5.2

Dienstag: 4 September 2018 15:00 Uhr

Wir hatten wieder Besprechungs – Termin im KS-Frauenfeld um die gemachten Bilder der PET-CT untersuchung zu besprechen. Und nun herrsch Klarheit da sind Lymphknoten die Aktiv sind, anhand vom PET-CT leuchten diese sogar auf den „Röntgenbildern“. Wie soll es nun weitergehen? Ja, dass wusste man noch nicht so genau, es gibt Faktoren die für eine OP sprechen aber es gibt auch Faktoren die für eine Chemo sprechen! Die Spital Thurgau AG macht immer am Montag ein sogenanntes „Tumorboard“ an diesem werden solche Fälle wie meiner, mit mehreren Fachärzten besprochen, und zusammen wird nach einer Lösung gesucht. Daher müssen wir uns nochmals eine Woche gedulden, wir brauchten aber keinen Termin das Ergebniss sollte uns am Dienstag 11.9.2018 via Telephon mitgeteilt werden.


Am Donnerstag  6.9.2018 hat mich noch die Urologie-Abteilung vom KS-Frauenfeld angerufen um einen Termin mit dem zuständigen Chirurg für eine erst-Besprechung abzumachen.

 Dienstag: 11 September 2018 15:00 Uhr

Das zusammentreffen mit dem Chirurgen war ganz gut, das erste mal das ich nun die Bilder vom PET–CT selbst sehen konnte, auch die Lymphknoten WOW Shit irgendwie habe ich nicht gedacht das der doch so gross ist!  HMMM…auch die Aufklärung über eine bevorstehende OP war sehr gut obwohl ich mir das doch etwas einfacher vorgestellt hatte gibt es doch einige Schwerpunkte, auch kann es sein das nach erfolgreicher OP je nach Befund dennoch eine Chemo angehängt werden muss…

Aufgrund der Art der OP möchten wir noch eine Zweitmeinung einholen, daher haben wir auf kommenden Montag 17. Sept. einen Termin abgemacht.

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Mein Leben mit dem Krebs – das Ungewisse / Teil 5.1

Mein Leben mit dem Krebs – das Ungewisse / Teil 5.1


Der besagte Tag Mittwoch 29.8.2018 10:00 Uhr Onkologie im KS-Frauenfeld, irgendwie war ich sehr angespannt wusste ja noch nicht was auf mich zukommen wird. Zuerst war noch etwas warten im Warteraum angesagt, später konnten wir endlich ins Sprechzimmer und wir wurden von der Assistenz Ärztin empfangen. Nach rund 90 min. Besprechung und Untersuchung, und mit einem „Extratermin“ am Freitag zu einer Spezialuntersuchung ( PET – CT ) in Münsterlingen  und einem weiteren Besprechungstermin im KS-Frauenfeld in der Onkologie für den Dienstag 4.Sept.2018 im Gepäck ging es wieder Nachhause….

 

Freitag 31.08.2018

Ich musste zum sogenannten PET – CT :
Auszug aus der Seite vom Spital-Münsterlingen:

< Die Positronen-Emissions-Tomographie, kombiniert mit einer Computertomographie (PET/CT), ist ein modernes nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren, welches mit hoher Präzision Tumore und Entzündungen erfassen kann. 

Dem Patienten wird dabei eine leicht radioaktive Untersuchungssubstanz verabreicht, welche danach mit der hochempfindlichen PET-Kamera detektiert werden kann >

 In eine Raum stand ein Bett auf diesem musste ich Platz nehmen, mir wurden an beiden Armen für die Infusion zugänge gelegt und schon bald wurde der „Radioaktiven – Zucker“ eingespritzt nun hiess es 30 min. ein Nickerchen machen, danach durfte ich noch 1 Liter Kontrastmittel Trinken.

Nach rund einer Stunde in diesem Bett wurde ich aufgeboten um in den Raum zu kommen wo der grosse Apparat stand. Vor dem CT gerät durfte ich wieder auf dem nennen wie es mal „Maschinentisch“  platz nehmen die Hände musste ich wie jedesmal nach oben hinter den Kopf nehmen. Zusätzlich wurde noch Kontrastmittel eingespritzt welches die gleichen Symtome zeigte wie immer…der erste Turnus durch die Apparatur schaute ich noch zu irgendwann wurden aber die Augenlieder schwer und ich erwachte erst wieder als mich das Pflegefachpersonal weckte und meinte ich dürfe nun die Hände wieder nach unten nehmen.

Es fühlte sich sehr komisch an waren die Hände während dem Untersuch wohl eingeschlafen, und ich konnte irgend wie noch nicht genau das machen was ich wollte, langsam Aufstehen wurde mir noch empfohlen und nach nochmaligem Nachfragen ob es mir „Schwindelig“ sei konnte ich dann meine Klamotten wieder anziehen und wurde „Entlassen“.

Zuhause musste ich mir dann doch zuerst ein Nickerchen gönnen irgendwie ging es mir doch etwas an die Substanz.