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Der Mai_2020 zum Vergessen 3.Teil

Donnerstag 11. Juni 2020

Obwohl nun schon Juni ist habe ich den Titel gleich belassen, denn es gehört ja auch zum „Der Mai zum Vergessen“..

Heute hatte ich den Kontrolltermin beim „MRI“ schnell war ich bereit ist das ja nicht mehr was neues für mich…. das einzige wegen „Corona“ musste ich das erste mal einen „Einweg- Overall“ sowie eine Haube anziehen. In diesem Kostüm sah ich Saulustig aus.. leider konnte ich kein Photo machen denn ich musste gleich auf die Liege des MRI-Geräts liegen.. dann lies ich auch dieses Prozedere über mich ergehen… wenn ich nur daran denke wie es Menschen ergeht mit Platzangst in diesem Engen „Rohr“ dann Respekt werd dies ohne Probleme durchsteht.. ich jedenfalls habe dies Lieber als die höhe 🙂 irgendwann war der Spuck auch Vorbei und ich konnte wieder Nachhause gehen…

Freitag 12. Juni 2020

Heute hatte ich der Besprechungstermin beim Chefarzt vom Spital Frauenfeld : Ich hatte das Leitmotto

„Wie Sie sehen, sehen Sie nichts“

Immer in der Hoffnung das die Punkte aus dem Kopf nicht mehr ersichtlich sein werden… Die Spannung Stieg, endlich waren wir beim Arzt und schon bald wurde wir über die Ergebnisse des MRI Informiert. Das MRI war soweit unauffällig und auch die Punkte waren auf denn Bildern nicht mehr ersichtlich!


YEAH!„Wie Sie sehen, sehen Sie nichts“

Dennoch hiess es ich dürfe noch nicht Autofahren erst wenn der Neurologe nach rund 2 Monaten bei der Nachkontrolle der „Hirnstrommessung“ das Okay geben wird..

Diesen Untersuch habe ich am Dienstag 26. August.2020

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Der Mai_2020 zum Vergessen 2.Teil

Mittwoch 6. Mai 2020

Nach einer durchzogener Nacht, wo ich immer mal wieder aufgewacht bin wegen denn Schmerzen wenn ich mich zu stark bewegt hatte konnte ich dann nochmals bis 07:00 Uhr Schlafen danach wurde auch schon Puls und Blutdruck gemessen… kurz darauf kam auch schon ein „reichhaltiges“ Frühstück für mich auf’s Zimmer… Nach dem Frühstück und der Dusche kam dann auch die „Visite“ dran… Die ersten Nachrichten waren nicht gerade Positiv… denn leider wartet mann immer noch auf „Testauswertungen und Ergebnisse der einten Untersuchungen“ Aber dann die beste Nachricht, Ich werde noch heute-Abend ca. 18:00 Uhr entlassen, aber nicht ohne Einschränkungen.. dies mit einem Fahrverbot bis auf weiteres und mit den Medikamenten Cortison und Keppra, die ich auch bis auf weiteres einnehmen muss..

Dann war auch schon bald wieder Mittagessen angesagt und ich konnte es kaum mehr erwarten bis es hiess ich dürfe gehen… unterdessen wurde aber nochmals Blutabgenommen um noch weitere Kulturen anzusetzen und dann wurde auch gleich der „Port“ gezogen… dies ist schonmal ein Schritt in die Richtung zum Nachhause gehen.. um 15:00 kam Pünktlich mein kleines bestelltes „Glace“ so als Zeitüberbrückung…. danach hatte ich nochmals eine Besprechung und bekam meine „Austrittsdokumente“ jedenfalls mal die Zwischenergebnisse und um 17:45 Uhr ging die Meldung an Jasmin raus das ich Abgeholt werden darf… ich verabschiedete mich vom Zimmernachbarn und wünschte ihm weiterhin alles gute und gute Besserung!! Ich durfte dann den 8.Stock verlassen und ging in der Spital-Apotheke meine Tabletten abholen.. dann nach Draussen auf denn Parkplatz wo ich auf mein „Taxi“ wartete…

Donnerstag 7. Mai – 20. Mai

Heute ging ich wieder zur Arbeit, denn mit 50% durfte ich bereits wieder Arbeiten, merkte jedoch schnell das es noch nicht ging denn um 10:00 Uhr war fertig und ich musste abbrechen, merkte die Punktion doch noch zu fest und auch die Müdigkeit von den Medikamenten machte sich breit, an Maschinen und auf Leitern durfte ich ja auch nicht, und somit wurde ich dann bald von meinem „Taxi -Jasmin“ abgeholt. Danach habe ich den restlichen Tag mit „nachschlafen“ verbracht…
auch am kommenden Freitag 8. Mai ging es noch nicht besser, auch hier war vor 12:00 Uhr Schluss..


Montag 11.Mai bis Freitag 15.Mai

Übers Wochenende konnte ich mich dann recht gut erholen und somit war ich dann am Montag 11. Mai ziemlich Fit um zu Arbeiten..dies jedenfalls bis zum Mittag, war dann aber doch schon recht K.O… und am Nachmittag war ausruhen angesagt… dies ging so weiter bis zum 15.Mai,



Montag 18.Mai bis Freitag 20.Mai

Für die restlichen 3 Tage erhöhten wir auf 75% dies noch bis am Mittwoch 20.Mai 2020 denn das war auch mein letzter Arbeitstag in der Schreinerei denn im Monat Juni fängt für mich ein neuer „Arbeitswelt-Abschnitt“ an…

Freitag 21. Mai 2020

Heute war der „PET – CT untersuch“ angesagt. Was das ist kann mann HIER Nachlesen! Ich musste mich um 10:30 Uhr im Spital in Münsterlingen melden und musste mich dann in der „Nuklearmedizin“ melden. Danach wurde die Infusion gelegt und die Mittel verabreicht nun hiess es 60min. pause und ruhig liegen bleiben. Danach ging es los! auf dem „Bett“ vor der Maschine durfte ich bequem liegen und wartete bis es anfing… so langsam wie heute kam mir der Vorwärtsgang der Maschine noch nie vor.. aber es wurde der ganze Körper „abgescannt“… was ja auch gleich Positiv war… wiederum lief hier alles wieder einmal ohne Probleme ab und ich konnte nach rund 2 Stunden ich das Spital wieder verlassen…

Mittwoch 27. Mai 2020

Heute hatte ich 2 Termine, der am Morgen ist um die Ergebnisse des „PET-CT’s“ zu besprechen, und der am späteren Nachmittag war dann einer „Notfallmässig“ beim Augenarzt…

Wir hatten die Besprechung beim Chefarzt vom Frauenfelder Spital,
die Ergebnisse des „Pet-CT’s“ waren sehr gut nichts auffälliges im Körper was uns sorgen bereiten würde. Das sind ja schon mal gute News…er meinte jedoch das das „Schielen“ auf dem linken Auge doch noch abgeklärt werden sollte und machte mir gleich einen Termin beim Augenarzt in Frauenfeld ab.. daher (Notfallmässig) denn mann würde sonst 2.3 Monate auf einen Termin warten.


Dieser Termin war am späteren Nachmittag, sodas wir in der Zwischenzeit an unser Seeplatz fuhren um zu „Relaxen“ was wir dann am See kurzerhand geplant haben könnt ihr gerne im nachfolgenden Blogbeitrag nachlesen..


Eine ganz spontane „Schweizer-Reise“ Day_1

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Der Mai_2020 zum Vergessen 1.Teil

Sonntag 3. Mai 2020

10:00 Uhr / Mr. Ionpaint ist im Büro bei der „Arbeit“ und irgendwie war da was was sonst nicht sein soll…….

Genau konnte ich es noch nicht beschreiben, denn ich dachte einfach mein Bein sei „Eingeschlafen“ aber es war dann doch etwas anders als sonst…. 45 bis 60 sec. dann war der „Spuck“ vorbei alles ganz normal…..


Wir steuerten dann zusammen mit 2öwen noch 3-4 Caches im Kanton Schaffhausen an, dann hatte ich nochmals 2 mal diesen „Vorfall“ hörte auch etwas mehr auf meinen Körper und konnte dann auch besser beschreiben was ich Empfinde resp. was in mir so alles passiert…..

Ich merkte das es wie eine Art stechen im Bauch, Schlecht und dann ein „Kribeln“ und „Taubheitsgefühl“… von denn Füssen startend hoch bis und mit Gesicht wanderte, danach ein „heiss und warm“ gefühl kurz eine Unsicherheit was das Stehvermögen anbelangt (ich kippte aber nie um) und wie gesagt nach 30 bis 60 Sek. war alles wieder ganz normal….

Als wir dann wieder Zuhause waren und um 18:00 Uhr dann das ganze zum 4. mal in folge kam beschloss ich dann doch meinen Arzt Anzurufen.

Leider sagte er natürlich genau das was ich dem momment nicht unbedingt am liebsten hören möchte! Gehen sie aber sofort auf die „NOTFALL-Station“ im Spital Frauenfeld!
Ja dann kleines Köfferchen Gepackt und los, ich wusste ja nicht was mich erwartete.

Aufgrund von der „COVID19“ Situation war es dann schon seltsam, Jasmin musste mich dort einfach aus dem Auto ausladen und musste wieder Nachhause. Ein Letzter „Kuss durch die Maske“ und dann musste ich auch schon auf einem Bett platz nehmen!

Danach ging es bei mir auch schon los, „Frage und Auskunftsrunde“ ich wurde an den „Monitor“ angeschlossen und einige Untersuchungen wurden gemacht, um 23:00 Uhr wurde ich dann auf ein „Zimmer“ verlegt im 8. OG des Neubau’s vom Spital Frauenfeld.
Eigentlich wollte ich diesen „Neubau“ ja nicht sooo schnell selbst kennen Lernen! Denn ich habe sehr viele „Schreiner-Abreiten“ vom Spitol – Neubau in der Schreinerei hergestellt so im 2019!


Ich hatte eine durchwühlte Nacht, konnte nicht gut schlafen aber es wurde ja dennoch Tag
…..

Aufgrund von "Covid19" mit selbstgemachtem "Mund-Nasenschutz" 

HERZLICHEN DANK AN "CCCAR"
Aufgrund von „Covid19“ mit selbstgemachtem „Mund-Nasenschutz“
HERZLICHEN DANK AN „CCCAR“

Montag 4. Mai 2020

Um 07:00 Uhr wurden wir vom Pflegepersonal geweckt und ich dufte auch schon bald Frühstück Bestellen, welches mir in einer sehr kurzen Zeit schon gebracht wurde.
Ich erfuhr das Anscheinend ein „MRI“ und eine „Hirnstrommessung“ auf meinem Tagesprogramm steht und ich durfte anfangen mit der Einnahme von Tabletten. „KEPPRA“ was ist denn das wieder? Ich habe mich aufklären lassen und sogar schnell „gegoogelt“ obwohl ich das eigentlich nicht mache bei Krankheiten… denn man kann sich ja auch ein „falsches“ -Bild machen…nun dies ist ein Medikament gegen „Epilepsie“ es soll verhindern dass ich keine solche „Anfälle“ mehr bekomme und dabei auch nicht anfange zu „Krampfen“

Bis anhin hatte ich jedenfalls keinen solchen „Anfall“ mehr und ich fühlte mich, wenn auch sehr Müde, recht gut.


Zwischenzeitlich wurde auch noch die „Arzt-Visite“ abgehalten und ich konnte einiges fragen und erhielt Auskunft, auch habe ich da erfahren das mann auf denn Dienstag eine „Rückenkmarkpunktion Lumpal-Punktion“ Entnahme von Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor) Quelle: Wikipedia machen möchten ………………………
UIIIII ich weiss was das ist! Ich hoffte schon immer Dieser „Eingriff“ NIE machen zu müssen!
Ich weiss das mich das nicht gerade Hocherfreut hatte!
Ich sprach aber sofort meine „Ängste“ an und es wurde dann auch schlussendlich gleich von Anfang an darauf geachtet und umgesetzt
.

DANKE!




Dienstag 5. Mai 2020

In dieser Nacht konnte ich etwas besser schlafen, dennoch brauchte ich aber einige Zeit bis ich einschlafen konnte denn ich wusste das der heutige Dienstag ganz im Zeichen der „Lumpal-Punktion“ steht!
07:00 Uhr wurden wir wieder von denn Pflegekräften begrüsst und es war aufstehen angesagt… nach dem Frühstück wählte ich meine heutigen Menue aus. Dies konnnte ich selber auf dem neuen „Patiententablett“ selber machen ja der Fernseher und dein „Bedien-panel“ für zum Anrufen oder was auch immer ist neu ein „Tablett“ da konnte ich jeweils mein Essen selber aussuchen oder darf es auch mal ein Dessert sein?
JA natürlich, ein „Eis“, das gönne ich mir nach der Punktion!



Dann zwischen 10:00 und 11:00 Uhr kam die „Visite“ nun gab es Klarheit, bei der Hirnstrommessung war nicht’s Auffälliges zu sehen ABER beim „MRI“ fand man mehrere „Punkte/Flecken“ im Kopf welche da nicht hin gehören… Das muss untersucht werden was dies ist! Also kommen wir sicher nicht um eine Punktion herum..
(Gerade wurde meine letzte Hoffnung das ich keine Punktion machen muss zerstört )….. Die Punktion werde aber gleich von einem Spezialisten der „Anästhesie“ durchgeführt, darum kann mann nicht genau sagen zu welcher Zeit denn denn der Spezialist komme dann wenn er es sich einrichten kann…..


Nun es wurde dann Mittag nach einem leckeren Mittagessen ging ich dann etwas Spazieren!

Na wegen „Covid19“ durfte ich zwar aus dem Zimmer aber ich durfte den 8.Stock nicht Verlassen! Darum bin ich einmal im Gebäude rundherum gelaufen um dann beim Fenster welches in unsere Wohnrichtung zeigt stehen zu bleiben, hier habe ich dann einen Anruf nachhause gemacht…. Kaum mit dem Telephonat angefangen sa ich wie ein Herr in Dunkelblauer „Montur“ und roten Schuhen herbei gelaufen kam….

Auf dem 8.Stock, in diese Richtung Wohnen wir 🙂

Ich dachte noch der kommt von einer anderen Abteilung…. Als der Herr aber GENAU in das Zimmer ging wo ich eigentlich drin liegen sollte war mir klar das dieser Herr wahrscheinlich der
„Anästhesist“ ist, und genau so war es dann auch! Es war 14:00 Uhr und nun musste ich das Telefonat beenden…. ich machte mich bemerkbar und ging in richtung Zimmer.. der Herr stellte sich dann auch gleich vor und machte alles bereit… um die „Lumpal-Punktion“ durchzuführen…. was für ein Erlebniss… genaueres will ich nicht erzählen…


JEDENFALLS der HERR „F“ aus der Anästhesie hatte das super gemacht! DANKE!
Aus dem „WhatsApp“ verlauf erkenne ich das rund eine Stunde vergangen sein muss…. nun hiess es aber für mich 3-4 Stunden ruhig im Bett zu liegen, was aber Ausnahmsweis kein Problem war…denn die Punktion nahm mich schon etwas mit…. Irgendwann bekam ich aber dann solche Rückenschmerzen das ich dagegen ein Schmerzmittel einnehmen durfte, dann war der Tag auch schon gelaufen für mich… denn nach dem Nachtessen war ich immer noch K.O und machte mich bald Bettfertig…

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Mein Leben mit dem Krebs – „Nach der Chemo“ / Teil 8.2

Mein Leben mit dem Krebs – „Nach der Chemo“ / Teil 8.2

Montag 8.4.2019  09:00 Uhr

Nun sind 3 Monate vergangen, der nächste CT untersuch steht an….auch dieses mal wurde mir der Port in der Onkologie Haus „ARA“ im Stock 6 angestochen…. eine kurze sache und wenige Minuten später stand ich dann wieder bei der Radiologie im Haupthaus. Ich meldete mich beim Empfangsschalter und sagte mal „HALLO“ die Dame am Empfang kenne ich ja sogar… nach einem kurzen Gespräch ging es auch schon ins „Wartezimmer“ und schon bald kam ich an die Reihe….. schnell ging alles über die Bühne oder besser gesagt durch das Rohr 🙂 und nun wurde mir die „Nadel“ auch gleich hier gezogen, die ist nun neu ich musste nicht mehr in die Onkologie hoch sondern konnte von hier aus gleich Nachhause.

Donnerstag 11.4.2019  17:00 Uhr

Besprechung meines CT’s in der Onkologie Haus ARA, wir mussten etwas warten bis wir dann an die Reihe kamen. Dann war es soweit, die Ergebnisse waren sehr gut auch die Lymphknoten die bei der letzten Untersuchung etwas vergrössert waren sind sogar kleiner geworden als im August 2018 das ist ja eine super Neuigkeit!

Ansonsten geht es mir soweit auch sehr gut, ausser meine Füsse mit der Polyneuropathie dieses lässtige „Kribbeln oder einen Rumpf im Socken“ ist schon etwas nervig! Aber wenn ich ehrlich bin habe ich lieber das als KREBS.

Nach der Besprechung haben wir noch die neuen Termin in 3 Monaten abgemacht… also anfangs Juli gibt es die nächste Kontrolle…..

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Mein Leben mit dem Krebs – Nur kurz! Teil 7.3.1 :-)

Mein Leben mit dem Krebs – Nur kurz! Teil 7.3.1 🙂

Chemo Wochen 7-9 sind überstanden, mir geht es soweit so gut!
Ich Arbeite auch wieder 25% in der Schreinerei… habe Aktuell einiges zum nacharbeiten darum bin ich noch nicht dazu gekommen weiter zu Schreiben…..

Grüsse bis bald

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Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 7-9“ / Teil 7.3.2

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 7“ / Teil 7.3.2

Beschreibung der Wochen Farben : 
Woche Rot:  Alle Tage der Woche im Spital ca. 5 Stunden.
Woche Schwarz: Jeweils 1 Tag im Spital in der Woche ( Montag’s) 1-2 Stunden.

Woche 7 / Rot
Montag 7.1.2019  08:00 Uhr

Was für ein Gefühl wenn du genau weisst das nun die letzte Chemozyklus angebrochen ist!
Dennoch wurde mir doch nochmal einiges abverlangt. Port anstechen war wiederum kein Problem. Danach ging es auch schon los, selber Ablauf wie die Wochen zuvor, nur fand ich es heute mal langweiliger als auch schon. Dann machte ich die Ohrstöpsel rein und Spielte mein Handygame 🙂 so verging die Zeit dann doch wie im Fluge….

Neuer Tag, neues Glück….also eigentlich die ganze Woche…. keine neuerungen, keine nennenswerte Sachen… Ankommen, Nadel rein, Chemo, Nadel raus, Nachhause auf das Sofa 🙂 so ging es alle Tage….

Woche 8 / Schwarz
Montag 14.1.2019  13:30 Uhr

Wieder eine neue Woche, dies die Nummer 8 und schon die 2 letzte….und auch diesmal zuerst in das Labor….danach 6 Stock im Haus ARA…. und schon wurde der Port angestochen… nach rund 90 Minuten konnte ich auch schon wieder von meinem „Tanke-Stuhl“ weg und mein
Taxi „Jasmin“ rufen 🙂 sonst hatte ich keine neuen, unvorhergesehene und andere Sachen erlebt….

Woche 9 / Schwarz
Montag 21.1.2019  13:30 Uhr

Labor und dann zur Tanke in der Onkologie…. das Prozedere kann ich ja nun schon im Schlaf… dann nach rund 90 min war es dann soweit….

CHEMO ist Abgeschlossen ! Ich habe fertig 🙂

Wuhuuu nun Nachhause, Nein noch nicht so schnell zuerst wurden noch die weiteren Termine abgemacht, denn schon am kommenden Dienstag 29.Januar musste ich auch gleich wieder zum CT dies zur Kontrolle wegen der Chemotherapie und zugleich auch eine Nachkontrolle.



Dienstag 29.1.2019  10:00 Uhr

Erstes CT nach der Chemotherapie, da ich ja immer noch einen Port habe wurde dieser um das Kontrastmittel für das CT zu verabreichen angestochen. Daher musste ich mich rund 30min früher im Spital melden denn dies wurde im Haus ARA vom Onko-Team gemacht.

Dies ist ja nun wirklich keine sache mehr und schon bald konnte ich mich bei der Radiologie im Hauptgebäude melden. Schnell kam ich dann aus dem Wartezimmer und noch schneller war dann das CT auch wieder vorbei… WOW es geht schon schneller mit dem Port 🙂 nun wieder zur Onkologie um die „Nadel“ aus dem Port zu nehmen… danach ab nach Hause.

Donnerstag 31.1.2019  13:00 Uhr

Nun Besprechung von dem CT letzten Dienstag, Blutbild und auch die weiteren Blutwerte sind gut, was schon einmal für eine Erleichterung sorgte. Auch die Organe sehen in Ordnung aus….
ABER och nein…. nicht ein Aber… Doch leider schon…. es hat einen Lymphknoten im Bauchraum der grösser ist.
Aber dieser Stresst mich nicht, denn Lymphknoten reagieren auf viele verschiedene sachen.
Wir schauen dann in 3 Monaten beim nächsten CT. 🙂

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Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 4 – 6“ / Teil 7.3

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 4 – 6“ / Teil 7.3

Beschreibung der Wochen Farben : 
Woche Rot:  Alle Tage der Woche im Spital ca. 5 Stunden.
Woche Schwarz: Jeweils 1 Tag im Spital in der Woche ( Montag’s) 1-2 Stunden.

Woche 4 / Rot
Montag 17.12.2018  08:00 Uhr

Woche 4

Haben sich meine Rückenschmerzen am Wochenende gelohnt? Das kommt nun aus beim Labor, nach der Blutentnahme bekam ich schon bald meine Blutwerte auf dem gelben Zettel in die Hand gedrückt, und ich sah natürlich gleich den „Neutrophilen“ Wert an
8.60 (10*9/L)  stand da WOW, es hatte sich gelohnt, hoffentlich habe ich nun auch etwas Reserve  für die kommende Woche die ja wieder einmal Rot ist. 

Nach meiner Erleichterung ging’s ins Haus „ARA“ in die Tankstellen Abteilung, hier wurde bald mein Port angestochen und los geht es, nach rund einer Stunde kamen mir 2 bekannte Gesichter, der *HB* (auch Geocacher) mit seiner Kollegin (sagen wir ihr mal „Andrea“ wir lernten uns in der Woche 2 kennen) so verging mit gemeinsamen Plaudern und Mysterys lösen der morgen wie im Flug. Wir waren am Schluss sogar Zeitgleich fertig und es war wirklich ein schöner morgen, vielen Dank für den Spass und die Mysterys 🙂

Dienstag und Mittwoch, gibt es nichts neues, jeden Morgen um 08:00 / 08:15 in der Tanke melden und los geht es, der Donnerstag und Freitag war auch identisch nur das mir am morgen jeweils Schlecht war, lustigerweise nur solange bis ich dann im Spital auf meinem „Stuhl“ platzgenommen hatte. Also nichts ernsthaftes ich glaube ich war einfach froh das die Woche 4 auch bald rum ist.

Woche 5 / Schwarz
Montag 24.12.2018  08:15 Uhr

Woche 5 Montag 24.12.2018

Vor einer Woche hatte ich einen Wert der „Neutrophilen“ bei 8.60 (10*9/L) nach der heutigen Messung waren sie schon auf einen tieferen Wert von 1.92 (10*9/L) gesunken 🙁 machte aber nicht viel den die heutige Therapie konnten wir dennoch starten.
Bevor ich Nachhause gehen konnte wurde dann aber als Vorsorge nochmals eine Spritze gemacht und ich durfte dann Dienstag und Mittwoch Zuhause jeweils noch eine geben um die Blutproduktion anzukurbeln…… damit auch der Leukozyten-wert wieder hinauf geht!

Woche 5 Dienstag 25.12.18 bis Sonntag 30.12.18

Diese Woche war einiges los, Weihnachtsfeiern, Termine, usw….. Ich versuchte alles so gut es ging zu meistern. Ich machte viele Pausen denn ich war immer wieder auch vom NICHTS tun müde… Was ? Ja ich mache denn ganzen Tag nichts und könnte schlafen 🙂 das kenne ich ja so gar nicht von mir…. ich teilte mir einfach die Arbeiten so ein das ich immer wieder auf dem Sofa ausruhen kann…. am 27.12.18 machten wir wieder einmal eine kleine Wanderung, alles klappte gut ich konnte sogar die ganze strecke Mitlaufen. Überglücklich aber total K.O liess ich mich zuhause gleich ins Bett fallen… Am 29.12. machte Jasmin mit 2öwen noch einen „Geocaching – Adventskalender“ in der nähe von Rheinfelden… ich blieb aber Zuhause weil der Anfahrtsweg und auch das „Terrain“ für mich glaube ich zu viel währe. Ich machte aber denn Vorschlag das ich den „Znacht“ vorbereiten werde….. sogar 2öwen waren eingeladen 🙂 ich wusste auch schon was ich machen werde. Hatte ich im Gefrierfach noch eingefrorenes „PulledPork“ vom Sommer 🙂 so gab es dann auch „PulledPork – Hamburger“ mit vielen Zutaten und „Colesslaw“ Salat. Doch ich unterschätze die Müdigkeit…. ich musste vor dem Kochen noch ein Nickerchen machen bevor es in die Küche ging…. Es war LECKER , nach dem Essen machten wir noch einige
Mysterys zusammen und wir kamen auch gut voran!

Vielen Dank für den tollen Abend!

Quelle : Wikipedia / Pulled-Pork Verlinkung

Woche 6 / Schwarz
Montag 31.12.2018  08:30 Uhr

Woche 6 Montag 31.12.2018

Zuerst wie immer, zum Labor zur Blutentnahme, heute war einiges los…. ich glaube das geht länger als sonst…… dennoch war ich bald einmal wieder draussen… Hmmm.. was sagen denn meine Werte? Oha doch weiter gesunken und zwar auf 1.09 (10*9/L) hmm was sagen wohl die Ärzte und Pfleger vom „Onkoteam“?
Ich musste zuerst einmal im Wartezimmer warten auch hier grossandrang…. Irgendwann konnte ich nach hinten, und meine Werte wurden geprüft. Wir können starten und ich konnte wieder neben „Andrea“ die mit ihren Kindern heute anwesend war Platz nehmen….
Dies hiess für mich ein kurzweiliger morgen…. was an dem heutigen Tag auch nicht schlimm war. Nach rund 90 Minuten konnte ich auch schon wieder Nachhause! Danach war ein Nickerchen angesagt….später einen Goodby – Event ( Geocaching-Event ) wieder ein Nickerchen und dann die Silvesterfeier mit der Familie…. nach dem Essen wieder ein Nickerchen und dann von 23:00 Uhr bis 01:30 Uhr wieder Wach gewesen… danach K.O nachhause und ins Bett…..

Woche 6 Dienstag 1.1.19 bis Sonntag 6.1.2019

Heute hatten wir ein kleinen „Jahresstart – Event “ geplant um 14:00 bis 15:00 Uhr sollte der Event sein…. ich freute mich das es klappte und ich genügend „Fit“ war um an den Event zu gehen! Viele Cacher waren da, und es war schön euch alle zu sehen… nach dem Aufräumen war aber dann bereits wieder ausruhen angesagt…. und schon war der erste Tag im neuen Jahr Geschichte… die Woche machten wir nicht so viel, Mysterys lösen ab und zu mal einen kleinen Spaziergang um die gelösten Rätsel einzusammeln… ansonsten ging auch dies Woche problemlos über die Bühne…

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Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 2&3“ / Teil 7.2

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 2&3“ / Teil 7.2



Beschreibung der Wochen Farben : 
Woche Rot:  Alle Tage der Woche im Spital ca. 5 Stunden.
Woche Schwarz: Jeweils 1 Tag im Spital in der Woche ( Montag’s) 1-2 Stunden.

Woche 2 / Schwarz
Montag 03.12.2018  08:15 Uhr

Woche 2
Die sollte doch etwas lockerer werden… dachte ich zuerst… es kam aber anders…

Heute werde ich um die erste Erfahrung reicher, ich muss im Labor im KS-Frauenfeld meine Blutwerte testen lassen. Dazu soll ich mich ca. 20 min vor meinen Termin in der Tankstelle im Labor melden. Ich fand das Labor auf anhieb wurde auch hier freundlich Begrüsst und schon bald konnte ich auf einem Stuhl platz nehmen… rechte Hand bitte hiess es und der Mittelfinger wurde angestochen und eine art Pipette mit meinem Blut gefüllt, kurze schmerzlose Sache…   ca. 5 Minuten warten und schon hatte ich die Ergebnisse zum mitnehmen in der Hand.
Die Blutwerte werden in regelmässigen Abständen vom OnkoTeam überprüft… warum schreibe ich in Woche 3!

Die nächste Erfahrung hätte besser sein können…, heute muss mein „Port“ das erste mal nach der OP angestochen.
(Bei der „OP“ vor einer Woche wurde er ja zum testen bereits bei der Operation angestochen, dies bekam ich jedoch nicht mit)

Ich machte mir schon das ganze Wochenende Gedanken und irgendwie Beschäftigte mich das dann doch etwas… ganz ehrlich ich habe Berufsbedingt schon anderes gesehen wie „abgetrennte  Finger“ oder einen Nagel durch den Fuss, doch als ich dann die Nadel sah und ich realisierte das diese nun oberhalb meiner Brust durch mein Fleisch gestochen wird… wurde es mir plötzlich anders….. ich sag nur zum Glück hatte ich es mir schon auf der Liege bequem gemacht gehabt… UIUIU das habe ich so noch nie erlebt….

Deshalb dauerte es heute etwas länger als normal und leider klappte es nicht, wir machten ausnahmsweise die Infusion über denn Arm… gegen Ende meiner Behandlung wurde dann nochmal probiert, jetzt klappte es, der Port war angestochen. Nun aber wieder raus mit dem Teil… Ich habe schliesslich bis nächsten Montag „Pause“. Am Montag lief nicht mehr viel, die Müdigkeit machte sich nach dem Mittagessen Zuhause schnell breit.  

Am Dienstag morgen versuchte ich mich im Haushalt etwas zu beschäftigen und am Nachmittag wollte ich einfach wieder einmal an die frische Luft, so machten wir einen kleinen Spaziergang. Nachher war ich aber total „uf de schnorre“ und ich ging früh zu Bett.

Am Mittwoch war ein Besuch an meinem Arbeitsplatz angesagt, war schön alle zu treffen und kurz zu plaudern. So muss ich jeden Tag um den Andern planen und das machen was ich mag.  Aber ich darf mich wirklich nicht beklagen, denn auch ende der 2 Woche geht es mir den Umständen entsprechend gut.




Woche 3 / Schwarz
Montag 10.12.2018  13:00 Uhr

Woche 3
Zuerst war wieder Blutwert Kontrolle angesagt, selber Ablauf wie schon die Woche zuvor. Freundlicher Empfang sogar der Name war noch Präsent jedenfalls beim Pflegepersonal nicht bei mir 🙂 und schon bald hatte ich meinen gelben Zettel in der Hand. Nun ging es zur „Tanke“ ich musste aber zuerst im Wartezimmer Platz nehmen. Ein Wert war massiv Tief und ev. können wir den heutigen „Balsam-Zyklus“ Termin nicht durchführen. Die Ärzte hatten sich kurz beraten und nach ca. 10 Minuten war klar wir können doch starten, dies weil der heutige
„Balsam“ nicht so starken Einfluss auf die weissen Blutkörperchen hat! Das Anstechen des „Port a Cath“ klappte aufs erste Mal und ich war Happy!!! Yeahh!!! Warum nur ging es beim letztes Mal nicht, hmmm ? Nun gab es wie geplant nur „Balsam 2“ und ich konnte nach rund 90min wieder Nachhause 🙂

Was sind die weissen Blutkörperchen, die sog. Leukozyten sind für das Immunsystem verantwortlich. Wenn diese zu tief sind kann ein kleiner Infekt schnell grösser oder sogar auch Lebensbedrohlich werden sofern man es nicht schnell genug erkannt und handelt!

Nun ein wichtiger Bestandteil der Leukozyten sind die „Neutrophiler -Granulozyt“ dieser Wert ist bei mir von 3.64 (10*9/L) Woche 2 auf Heute 0.20 (10*9/L) gesunken

Mir wurde nahegelegt alle Termine mit Personen abzusagen, auch Einkaufen oder einfach schnell auf die Post gehen wurde mir abgeraten, der Mundschutz und das Desinfektionsmittel wurde dafür mein noch stärkerer Begleiter, dabei hatte ich es ja sowiso schon immer in meiner Tasche. Ich hatte genau diese Woche mit 3 lieben Freunden abgemacht, zum Plaudern und zum „Dog“ Spielen. Was mich aber am meisten nervte, einer dieser „Termine“  ist  genau heute Montag um 14:30 Uhr abgemacht, so musste ich rasch der lieben Manuela absagen. VIELN DANK FÜR DEIN VERSTÄNDNISS! Ich freue mich bereits auf den nächsten Termin 🙂 Ja und auch am Mittwoch hatten wir mit unseren Freunden Sandro & Larissa zum „Dog“ Spielen abgemacht auch dieser Termin musste ich leider absagen. Aber auch hier ich freue mich auf die nächste Partie! Das Weihnachtsessen meines Arbeitgebers war ebenfalls auf Freitag dieser Woche angesetzt auch hier stand es noch in den „Sternen“ ob ich dabei sein kann, nach Rücksprache mit den Ärzten sollte ich da aber noch zuwarten, je nach Wert am Donnerstag könne ich da eventuell doch dabei sein.
Daher wurde nun engmaschiger kontrolliert so musste ich am Donnerstag  und Freitag nochmals zur Blutentnahme die Prozedur jedesmal Identisch 🙂 nur meine Werte waren nicht so cool. Ich musste jeweils nach dem Labor noch in die Onkologie – Abteilung rüber um die Werte zu zeigen..

Neutrophile am Donnertsag13.12.18: 0.26 (10*9/L)  
JA ganz klar ich musste leider auch das Weihnachtsessen im Betrieb absagen, denn mit ca. 70 Personen im selben Lokal ist es doch ein viel zu hohes Risiko, vor allem in der akuten Grippesaison. Der Wert ist ja in 3 Tagen nur um 0.06 (10*9/L) gestiegen, nicht viel!

Neutrophile am Freitag 14.12.18: 0.49 (10*9/L) 
Immer noch viel zu tief , jetzt steht mein Chemozyklus am Montag (Woche 4 ROT) auf der Kippe, weil diese „Rote Woche“ die weissen Blutkörperchen wieder verringern wird, deshalb müsste der Neutrophilewert am Montag mindestens bei 1.50 (10*9/L)  sein…..

Da der Anstieg aber so langsam ist, wurde Entschieden, dass ich noch eine Spritze bekomme, um die Blutproduktion im Rückenmark zu beschleunigen. Diese Spritze bekam ich in den Oberschenkel und eine Zweite bekam ich noch mit nach Hause, diese sollte ich am Samstag dann selber machen 🙂  Mit der Info, dass ich eventuell die Auswirkungen der Spritze noch merken könnte wurde ich nach Hause entlassen.

Alles war gut ,nichts habe ich gemerkt….. Ja das habe ich auch nur wieder gedacht….
Dies änderte sich schlagartig während dem Nachtessen um 18:00, konnte ich mich plötzlich  kaum mehr Bewegen auch Stehen, Sitzen und Liegen, ich hatte ganz schlimme Rückenschmerzen.  Jasmin hatte mir die Badewanne mit Wasser gefüllt, ein Entspannug’s Bad soll ev. Linderung bringen, dazu nahm ich ein Dafalgan 1g und nach 70 Minuten in der Wanne… ging es eigentlich recht gut. Das Schmerzmittel wirkte mittlerweile bestimmt auch und ich ging nur noch ins Bett. Früh war ich unter der Decke, bequem war es aber nicht, meine Wirbelsäule pulsierte so stark, jedenfalls fühlte es sich so an.
Irgendwann schlief ich dann aber trotzdem ein, die Nacht war nicht angenehm ich war immer wieder wach und nahm in den vorgeschrieben abständen jedesmal ein Schmerzmittel ein. Da ich schlecht schlief, merkte wie ich immer wieder Haare in meinem Mund hatte.  Ich merkte ja schon seit Dienstag, dass die Haare so langsam ausfielen, aber diese Nacht weil ich so unruhig schlief habe ich sie am Kissen abgeschabt.

Irgendwann war Samstag morgen, ich hatte immer noch schmerzen und ich musste nochmals eine solche Spritze haben. Nach längerem hin und her war diese dann endlich in meinem Bein. Witziger weise waren dann um die Mittagszeit alle schmerzen weg.. ab und zu merkte ich noch was aber lange nicht so wie in der Nacht… So blieb es auch, als wäre nichts gewesen. Am Samstag Nachmittag konnte ich sogar noch etwas an die frische Luft, dass hätte ich am Morgen nie gedacht.


Sonntag 16.12.2018

Jasmin hatte schon vor ein paar Tagen einen „Spitzbuben“ und „Mailänderli“ Teig gemacht, heute wollten wir wieder einmal gemeinsam „Guetzli“ backen, das letzte mal gemeinsam in der „Weihnachtsbäckerei“ ist schon lange her!
Ich freute mich sehr, habe gleich das Auswallen und das Ausstechen übernommen. Das konnte ich alles sehr bequem im sitzen am Tisch erledigen. Jasmin war fürs mit Ei bestreichen und backen zuständig. Bei den Spitzbuben füllte sie die „Gonfi“ rein. Ich hatte meinen Spass, obwohl es gegen Ende doch auch etwas anstrengender wurde. Gemeinsam wurden die letzten „Guetzli“ ausgestochen, zur Vorsorge trug ein Kopftuch nicht das wir dann überall Haare haben in unseren feinen „Guetzli“ 🙂

Mir hatte es sehr viel Spass gemacht! Danke Schatz!


Immer wieder haben wir herum studiert ob wir jetzt schon die Haare abscheiden sollten. So viel dann am Sonntag Abend 16.12.2018, der Entscheid. Wir haben zur späten Stunde meine Haare auf 1mm geschnitten, damit nicht überall so lange Haarbüschel in der ganzen Wohnung oder auf dem Kissen herum flattern… daran muss ich mich aber zuerst noch etwas gewöhnen!


Quellnachweis für Verlinkung
Quelle: Wikipedia /Leukozyten / Neutrophile


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Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 1“ / Teil 7.1

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 1“ / Teil 7.1



Beschreibung der Wochen Farben : 
Woche Rot:  Alle Tage der Woche im Spital ca. 5 Stunden
Woche Schwarz: Jeweils 1 Tag im Spital in der Woche ( Montag’s)

Woche 1 / ROT
Montag: 26.11.2018 07:00 Uhr

Die „PORT a Cath“ Operation …….

Termin 07:00 Uhr ich war aber etwas früher da. Also wartete ich noch im etwas verdunkelten Wartezimmer, neben mir noch 2 andere Personen. Pünktlich um 07:00 Uhr geht es los, Anmelden, Umziehen, und Spital-Nachthemd anziehen, Untersuch und eine Besprechung… danach durfte ich es mir im Spitalbett gemütlich machen.

Um 08:05 Uhr wurde ich abgeholt, schnell Jasmin noch Bescheid geben und schon wurde ich mit dem Bett durch lange Gänge geschoben, irgendwann kamen wir im Vorraum zum OP Saal an. Im Vorraum angekommen wurde ich sehr schnell von denn 2 OP-Helfer in Empfang genommen, (umgebettet) vom Spitalbett auf die OP-Liege stieg ich noch selber, denn ich war ja noch nicht schläfrig, dass kommt erst noch).

Als ich dann die richtige Position eingenommen habe, wurde ich mit angenehm warmen Frotteetücher zugedeckt. Was nun kam war zwar klar doch irgendwie komisch, meine Beine und der rechte Arm wurde mit Gummibändern an der Liege Fixiert. Im Anschluss wurde der „Zugang“ für die Schmerzmittel und Narkosemittel gelegt, als dies soweit vorbereitet war ging es in denn OP-Saal, unter denn zwei grossen Lampen die eigentlich aus 7 kleineren aufgebaut sind blieb meine Liege stehen. Nun wurde noch ein Vorhang auf meiner Haut angeklebt, rund um die zu Operierende stelle. Im gleichen Schritt bekam ich am Oberschenkel ein Kabel angeklebt. WAS ist das???  Ein „Erdungskabel“, wurde mir gesagt, weil die „Operatöre“ mit einem elektrischen Skalpell arbeiten.

Die operierenden Ärzte, 2 an der Zahl, kamen nun an mich herangetreten und begrüssten mich ebenfalls freundlich. Ich bekam eine Spritze und es wurde alles etwas verschwommener, dann ging es wirklich los. Während der OP wurde immer wieder gesprochen, ich wurde über jegliche  Vorgänge informiert. Irgendwann merkte ich auch selber, dass etwas nicht so klappt wie geplant. Ich musste sogar etwas mithelfen, Luftanhalten ….Brustkorb (Rücken) von der Liege erheben und auch mit dem Arm musste ich eine spezielle Bewegung machen, aber nichts half. Sie brachten das „Port a Cath“ Schläuchlein einfach nicht an die richtige Stelle 🙂

Natürlich wurde ich im Vorfeld darüber schon Informiert was passiert, wenn es nicht geht.

Daher weiss ich genau was Plan B heisst! Kleiner Schnitt am Hals…. um mit einem „Einzugsdraht“  WUAHAHAHAHA 🙂 das Schläuchlein zu fassen und an die richtigestelle zu bringen 🙂 dies klappte dann auch, dadurch dauerte aber die OP statt ca. 60 min rund 110 min  gegen 10:30 Uhr war ich dann wieder im Zimmer. Kaum angekommen wurde ich dann auch bereits vom Pflegepersonal der Onkologie abgeholt, ich wurde dort ja sehnlichst erwartet, denn die Therapie hier in der Onkologie ging auch noch 5 Stunden.

Zusammen ging es in das Haus „ARA“ ( Sorry ich hab den Namen nicht erfunden)  ein Nebengebäude vom KS-Frfeld.  Auch hier wurde ich sehr liebevoll und freundlich in Empfang genommen, ich fühlte mich gleich sehr gut aufgehoben!  Dennoch wusste ich noch nicht genau was der heutige Tag noch bringen mag… in diesem Raum stehen 2 Liegesessel und 2 Betten, vom 6 Stock aus haben wir eine schöne Aussicht über Frauenfeld… 

Eins Vorweg ich benenne einige Vorgänge / Gegenstände ev. anders 🙂
Dies soll aber nich abwertend oder angreiflich sein, ich vereinfache sie einfach 🙂

Chemotherapie – mittel: =  „Balsam“
6 – Stock der Onkologie: =  „Tankstellen oder Tanke“ 
Betreuer der Onkologie: = „OnkoTeam“

Nun der Start… 1 Liter „NaCI“ (Kochsalzlösung) zum Spülen, dann vorbeugende Medikamente (gegen mögliche Nebenwirkungen oder um den Balsam besser zu ertragen) jetzt kommt Balsam 1-3. Während dem der Balsam läuft wurde mit mir noch ein Gespräch geführt und alle bekannten Nebenwirkungen die auftreten können angesprochen und angeschaut was zu machen ist, dazu gab es noch einen coolen Ordner wo ich alles nochmal nachlesen kann. Zum Abschluss nochmals 1 Liter „NaCI“, jetzt sah ich dass ende vom ersten Tag immer näher kommen doch bevor ich aber nach Hause gehen kann, braucht es noch ein Mittel für das „Port a Cath“ Schläuchlein, dass das Blut im Schlauch nicht dick wird. 

Um 15:30 konnte mich Jasmin endlich nach Hause nehmen, ich war sowas von K.O…

FLUGKRAFT :  JA Flugkraft begleitet mich schon eine weile… nun aber trage ich am Handgelenk ein schwarzes Band mit dieser Aufschrift. Dies ist einer meiner Talismane und wird erst am Ende der Therapie abgelegt! 🙂

 

Woche 1 / ROT
Dienstag bis Freitag: 27.11. bis 30.11.2018 

Dienstag 27.11.18 bis Freitag 27.11.18 hatte ich jeweils Termine zwischen 08:00 Uhr und 8:30 Uhr. Jeden Morgen wurde ich vom „OnkoTeam“ sehr freundlich begrüsst, und auch gleich nach meinem Wohlbefinden befragt. Anders wie am Montag entschied ich mich nun jeden Tag für den Liegesessel. Während ich an der „Tanke“ angeschlossen war las ich etwas in der Zeitung oder auf dem Handy, löste Sudokus und schrieb mir Blog Notizen auf. Das Programm in der Woche Rot von Dienstag bis Freitag beinhaltet jeweils: 1 Liter „NaCI“… zum Spülen… vorbeugende Medikamente …. Balsam 1 & 3 (kein Balsam 2 )  zum Abschluss nochmals 1 Liter „NaCI“.. und das Mittel für das „Port a Cath“ Schläuchlein. Um 12:30 / 13:00 Uhr war ich meistens fertig und ich wurde abgeholt. Jetzt hiess es Mittagessen, ja genau ich esse bis Ende der ersten Woche alles auf was ich Lust habe, die viel gehörten Nebenwirkungen, Übelkeit und Appetitlosigkeit habe ich zum Glück garnicht. Diese erste strenge Woche macht mich einfach sehr müde und ich brauche jeweils einen Mittagsschlaf…

Am_Warten
Das „Tankstellen Zimmer“
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Mein Leben mit dem Krebs – Nach der „OP“ / Teil 7

 Mein Leben mit dem Krebs – Nach der „OP“ / Teil 7

Montag: 12.11.2018 10:15 Uhr

Nach einem kurzen Telefonat mit meinem Urologen am morgen früh wollte er mich doch nochmals sehen, und hatte mich noch zwischen 2 anderen Patienten „reingeschoben“. Die Fäden der OP sind noch drin, und die Wundheilung geht nur langsam voran (diese jedenfalls mein Gefühl) dies wollte er nochmals überprüfen.

Ich kam gerade rechtzeitig in der Praxis an und konnte sogleich zu ihm, nach einer kurzen Visite und einem längeren Gespräch waren wir auch schon fertig. Ich bekam noch einige Dokumente ,nun gehts wieder nachhause.

 

Dienstag: 12.11.2018 17:30 Uhr

Anruf von der Onkologie Abteilung vom KS – Fr’feld, wir haben noch die Termine für eine Lungenfunktionstest und auch für das Onkologie Gespräch abgemacht. Es geht als los … auch der Termin für den Beginn der Chemotherapie= „Chemo“ wurde auf den 26.11.2018 angesetzt, verschieben aufgrund der Wundheilung  kann man denn Start dann immer noch 🙂

 

Freitag: 16.11.2018 10:00 Uhr

Lungenfunktionsstest im KS – Fr’feld pünktlich war ich auf dem Stock „H wie Hans“ so jedenfalls wurde mir dies am Empfang mittgeteilt… Hier wurde ich sehr freundlich in Empfang genommen und konnte gleich in einer engen Kabine auf einem Stuhl Platz nehmen. Ein neues Mundstück wurde aufgesetzt, und ich musste verschiedene Atem Tests durchführen, leider hatte ich bei dem letzten Test versagt so das man nochmal einen machen musste, die Apparatur hatte aber für den neustart ca. 4 Minuten so das ich mich etwas genauer über diese Test’s und dessen Ergebniss Informieren konnte. Dann klappte es ohne Probleme, sogar tiptop ich muss ja eine Sportler Lunge haben meinte die Krankenschwester 🙂

 

 

 

In dieser Kabine musste ich denn Test machen.

 

 

 

 

 

 

Ein Ergebniss vom gemachten Test

 

 

 

 

 

Dienstag 20.11.2018  15:30 Uhr

Besprechung Onkologie Frauenfeld KS-F’rfeld nun wir wissen mehr, wie es mit der Chemo aussieht, ich muss 3 Zyklen an 3 Wochen machen, jeweils die erste Woche vom  Zyklus muss ich alle 5 Tage in den Spital, danach die 2 Wochen nur am Montag. Nach denn 3 Woochen startet es wieder von vorne.  Da ich über 21 mal einen Infusion in die Venen brauche wird mir empfohlen einen „Port a Cath“  ( Informationsschreiben: Spital Thurgau , Münsterlingen) einpflanzen zu lassen. Dies machen wir entweder noch diese Woche oder dann nächste Woche je nach Platz im OP.
Hierfür werde ich aber von der Chirurgie separat aufgeboten. Danach wurde noch einiges besprochen und beraten, auch kamen wir auf die Nebenwirkungen zu sprechen. Weil ein Bestandteil dieser“ Chemo“ das Gehöhr angreifen kann, muss ich noch bis ende Woche einen Höhrtest absolvieren, damit man einen Referenzwert hat.
Dieser Termin wurde nun auf Freitag 23.11.2018 11:15 Uhr gelegt 

 

Mittwoch 21.11.2108 13:30
Heute morgen um 08:00 Uhr klingelte das Telephon ich habe einen Termin in der Chirurgie um 13:30 erhalten! Okey ich bin ja zuhause und habe Zeit 🙂

Besprechung Chirurgie Frauenfeld KS-F’rfeld  um 13:25 Uhr im Stock B, diesen fand ich trotz Baustelle sehr gut.
Warten?  Nein ich kam gerade dran, obwohl es noch etwas vor  „halb“ ist.  Ich musste noch 2-3 untersuche über mich ergehen lassen und viele fragen Beantworten, auch wird die OP des
„Port a Cath“ am Montag früh stattfinden und im Anschluss soll es gleich die erste Chemo geben.
Danach musste ich weiter in die Anesthesie – Sprechstunde ein Gebäude weiter.

 

Mittwoch 21.11.2108 14:15
Besprechung Anesthesie Frauenfeld KS-F’rfeld für den „Port“ gibt es eine Lokale Betäubung und etwas zur Beruhigung wurde ich Informiert. Hier erfuhr ich noch einiges, und ich hatte ein sehr Informatives und gutes Gespräch.  Im Anschluss wurde mir nochmal Blut abgezapft, dann konnte ich wieder nachhause.