Berlin, wir Fahren nach Berlin, Day_1 / Der GIGA

Samstag 18.5.2019  11:00 Uhr

Unser Bericht / Eindrücke zum GIGA
„Berlin Hauptstadt der Spione“ GC7QQQQ


Eines Vorweg:
Die meisten wissen es von uns Ja, wir waren bereits 3 mal selbst im „OK = ORGA“ vom MEGA Switzerland / Meeting Friends in Frauenfeld in unserer Homezone.

Daher sehen wir wahrscheinlich auch einige dinge aus einer anderen Perspektive!
Auch wissen wir an was alles gedacht werden sollte, aber auch das Abläufe oder Einrichtungen anders eingeplant werden und es dann doch anders kommt, oder dann einfach unvorhergesehen sind, eine riesen Aufgabe die auf der ORGA lastet und alle schauen nur auf euch!


NOCH WAS!
Wir möchten niemanden Beleidigen, Anprangern oder Verletzen!! Dies sind einfach unsere Eindrücke und Beobachtungen, die wir euch nicht Vorenthalten möchten.

Ankunft / Registration:

Wir waren um 11:00 Uhr auf dem Eventgelände angekommen, obwohl schon viele Cacher untwerwegs waren kamen wir sehr schnell an die Registration! Hier durften wir sogar an den VIP Schalter (aufgrund eines Schweizer MWST. problem) da wir aber nicht die Rechnungsnummer dabei hatten sondern nur die Bestellnummer wurden wir an denn Reklamationsschalter weitergewiesen. Dies war kein Problem für uns denn ich wusste es ja aufgrund der diversen Mails vom Event das mann die Rechnungsnummer mitnehmen sollte, ich hatte aber beim besten willen keine bei den div. Bestellmails gefunden. Auch hier kein langes warten jeder anwesende Helfer wusste bescheid denn meine vorgepackte Tasche wartete hier auf mich! Die Spione haben anscheinend gewusst das ich schlussendlich hier hin MUSS! BRAVO! dann passierten wir die Tore und standen wirklich drinnen!

Eventgelände:

Grosser Vorplatz mit einigen Essens-Ständen, über Currywurst, BBQ-Burger, Pommes, Würste, Glace usw… gab es einiges an Köstlichkeiten. Wir haben da wir denn ganzen Tag auf dem Gelände Verbrachten, wurden einige Angebote probiert und sogar unsere erste „Curry Wurst“ gegessen, (dies sogar passend, nähmlich aus der Dose).

Markstände:

Jedenfalls waren alle Markstände sie sich in der Shedhalle befanden Wetterunabhängig was ja sicher nicht schlecht für die Shopbetreiber war, das einzige was ich etwas schade fand ist das schlechte Licht, resp. kein Licht unter dem Balkon (Ebene 2). Dennoch waren sie Übersichtlich angeordnet und mit genügend Freiraum zwischen den Markständen. Ich empfand eigentlich nie ein dichtes Gedränge an den Ständen oder kein durchkommen.


Rahmenprogramm:
LAB – Cache: Auf Spinoage-hüte aus Holz waren die LAB – Caches, diese waren in der Shedhalle an verschiedenen Standorten angebracht konnten aber sehr gut gefunden werden.
Hier war ein „Internet Auslandsabo“ für uns von nöten, oder aber wir hatten mit unseren Deutschen Kollegen ein „Hotspot“ gemacht, dabei konnten wir alle Lösungen miteinander erarbeiten.

Logbuch:

Das Logbuch ist an einem Berliner – Mauerteil mit Stacheldraht nachempfunden. Ich persönlich finde dies eine tolle Idee, grosses Logbuch für viele Cacher… anstehen zum Loggen Fehlanzeige! Was will man mehr?

Mr.Pete & Amy Eliane: Nachmittagsprogramm

Wir waren kaum in der Halle, bemerkten wir die 2 tollen Stimmen auf der Bühne, unser erster Eindruck sagte WOW aber schon bald merkten wir das es zwar ein unheimlich „Geiler“ Klang / Sound in der Halle erzeugte aber das mann sich am Tisch kaum verständigen konnte war dann doch der Lautstärkenpegel etwas hoch von den zweien. Dies wurde aber glaube ich beim Nachmittags-auftritt Korrigiert. Danke 😉

I Cat’s: Nachmittagsprogramm

Ganz ehrlich, dies ging völlig an uns vorbei! Obwohl wir in der Shedhalle waren hatten wir einiges anderes vor. Aber ich glaube das es den anwesenden Zuhöhrer sichtlich Spass bereitet hatte.

Lisbeth & Stotco: Nachmittagsprogramm

Wir haben uns lange auf den Auftritt von Lisbeth & Stotco gefreut und endlich war es soweit.“
Die vordersten Ränge wurden zusammen mit Dimi und Evelyn besetzt und schon bald ging es los. Entspannter, witziger, und Phanastischer auftritt! Wir konnten etwas vom anstrengenden Tag „herunter -fahren“ und die Zeit verging wie im Fluge.

Vielen Dank an euch für die gemeinsame Zeit!

Zaubershow mit Peter Valance: Das Abendprogramm

Eigentlich wollten wir schon länger gehen denn wir merkten unsere Anreise seit Heute morgen um 04:00 Uhr sehr in unseren Knochen und K.O waren wir auch…. EIGENTLICH!! Aber der Start mit Peter Valance hatte uns sofort in seinen Bahn gezogen… Interresannte Show, nein nicht nur *Magie* nein er wusste auch die Menge zu unterhalten, denn mittlerweile war die Shedhalle auch schon Rappellvoll und auch das Publikum wurde immer wieder in seiner Show mit einbezogen. Toller Künstler uns hatt es sehr gut gefallen!!

In der Pause mussten wir uns aber geschlagen geben. Wir wollten nur noch in unser Hotel denn wir liefen wirklich auf dem letzten Felgen, und unser Hotel hatten wir ja noch nicht einmal bezogen… 🙂 Dies war aber kein Problem wenigstens konnten wir unsere Koffer bei der Rezeption einstellen. Müde aber überglücklich und geprägt von den vielen Impressionen sind wir nun ins Bett gefallen und horchten schon bald am Berliner Kissen…..

Fazit:

– Phantastischer, gut Organisierter Event und das an einem GIGA!
– Die Helfer wussten sofort bescheid, und waren steht’s freundlich unterwegs.
– Nach unserer Meinung genug Verpflegungsmöglichkeiten und verschiedene Angebote.
– Programm wurde auf das Thema abgestimmt

– Orga – Team hatte steht’s gute Laune, und waren fleissig wo es nur ging, auf Problemfälle wurde schnell reagiert.
– Informations-Tafeln und Beschilderung war gut und ausreichend
.

und zum Schluss ganz kurz:

BERLIN, DAS HABT IHR „GEIL“ GEMACHT! Vielen DANK

Einige Impressionen die wir in Bildern festgehalten haben.

Berlin, wir Fahren nach Berlin, Day_1 / Anreise

Samstag 18.5.2019  04:00 Uhr

Heute morgen um 04:00 Uhr klingelte der Wecker, wir müssen los. Bald einmal standen wir mit Sack und Pack bereit und marschierten zum Bahnhof in Frauenfeld. Am BHF angekommen trafen wir auch gleich auf moosrose2014 die den selben Flug gebucht hatte wie wir.
Nach der Zugfahrt zum Flughafen mussten wir schon das erste mal etwas „Gas“ geben… denn wir mussten sogleich durch den Sicherheitskontrolle, aber oha…. das erste mal musste ich
(Mr. Ionpaint) einen Drogentest über mich ergehen lassen…. nach dem Scanner musste ich alle Gepäckstücke öffnen, und auch meine Hände von einem Kontrollplättchen überstreifen lassen. Dies war aber kein Problem ich hatte ja nichts zu befürchten dies war dann auch so…. 🙂 schon konnten wir in unseren Flieger nach Berlin einsteigen und schon bald ging es in die Lüfte.

Samstag: 07:45 Uhr

Happy Landing in Berlin Tegel (TXL), und schon waren wir im Bus zum Alexanderplatz („Alex“) unterwegs….. Nach einer gefühlten ewigkeit, JA nach rund 40 Minuten Busfahrt waren wir endlich beim „Alex“ angekommen waren… Hier machten wir auch gleich den ersten Cache, der auch diesem Platz gewidmet wurde: Alex / GC7JHKW. Obwohl er eigentlich sehr einfach versteckt ist, konnte er sich eine weile vor uns verstecken, irgendwann viel uns etwas auf Tadaa hier ist er Ja. Nun aber mussten wir weiter zu unserem Hotel wo auch Nudle89 und AbnorMali auf uns wartete, schliesslich haben wir zusammen unsere Reise ans GIGA nach Berlin geplant.
( Nudle89 & AbnorMali sind bereits am Freitag angereist) Denn bei unser Ankunft am Hotel war umpacken, Koffer-einstellen und dann zuerst Frühstücken angesagt. Dies machten wir dann auch in dieser Reihenfolge. Nach einem Mett-& Eierbrötchen (Lecker war es) machten wir uns auf zum GIGA – Gelände in der „Shedhalle“ im ehem. DDR – Gebäude dem Funkhaus Berlin. Unterwegs bereits schon einige, nein sehr viele andere Cacher angetroffen und „Gecacht“
und dann waren wir endlich auf dem Gelände! Mehr dazu im nächsten Beitrag!

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 7-9“ / Teil 7.3.2

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 7“ / Teil 7.3.2

Beschreibung der Wochen Farben : 
Woche Rot:  Alle Tage der Woche im Spital ca. 5 Stunden.
Woche Schwarz: Jeweils 1 Tag im Spital in der Woche ( Montag’s) 1-2 Stunden.

Woche 7 / Rot
Montag 7.1.2019  08:00 Uhr

Was für ein Gefühl wenn du genau weisst das nun die letzte Chemozyklus angebrochen ist!
Dennoch wurde mir doch nochmal einiges abverlangt. Port anstechen war wiederum kein Problem. Danach ging es auch schon los, selber Ablauf wie die Wochen zuvor, nur fand ich es heute mal langweiliger als auch schon. Dann machte ich die Ohrstöpsel rein und Spielte mein Handygame 🙂 so verging die Zeit dann doch wie im Fluge….

Neuer Tag, neues Glück….also eigentlich die ganze Woche…. keine neuerungen, keine nennenswerte Sachen… Ankommen, Nadel rein, Chemo, Nadel raus, Nachhause auf das Sofa 🙂 so ging es alle Tage….

Woche 8 / Schwarz
Montag 14.1.2019  13:30 Uhr

Wieder eine neue Woche, dies die Nummer 8 und schon die 2 letzte….und auch diesmal zuerst in das Labor….danach 6 Stock im Haus ARA…. und schon wurde der Port angestochen… nach rund 90 Minuten konnte ich auch schon wieder von meinem „Tanke-Stuhl“ weg und mein
Taxi „Jasmin“ rufen 🙂 sonst hatte ich keine neuen, unvorhergesehene und andere Sachen erlebt….

Woche 9 / Schwarz
Montag 21.1.2019  13:30 Uhr

Labor und dann zur Tanke in der Onkologie…. das Prozedere kann ich ja nun schon im Schlaf… dann nach rund 90 min war es dann soweit….

CHEMO ist Abgeschlossen ! Ich habe fertig 🙂

Wuhuuu nun Nachhause, Nein noch nicht so schnell zuerst wurden noch die weiteren Termine abgemacht, denn schon am kommenden Dienstag 29.Januar musste ich auch gleich wieder zum CT dies zur Kontrolle wegen der Chemotherapie und zugleich auch eine Nachkontrolle.



Dienstag 29.1.2019  10:00 Uhr

Erstes CT nach der Chemotherapie, da ich ja immer noch einen Port habe wurde dieser um das Kontrastmittel für das CT zu verabreichen angestochen. Daher musste ich mich rund 30min früher im Spital melden denn dies wurde im Haus ARA vom Onko-Team gemacht.

Dies ist ja nun wirklich keine sache mehr und schon bald konnte ich mich bei der Radiologie im Hauptgebäude melden. Schnell kam ich dann aus dem Wartezimmer und noch schneller war dann das CT auch wieder vorbei… WOW es geht schon schneller mit dem Port 🙂 nun wieder zur Onkologie um die „Nadel“ aus dem Port zu nehmen… danach ab nach Hause.

Donnerstag 31.1.2019  13:00 Uhr

Nun Besprechung von dem CT letzten Dienstag, Blutbild und auch die weiteren Blutwerte sind gut, was schon einmal für eine Erleichterung sorgte. Auch die Organe sehen in Ordnung aus….
ABER och nein…. nicht ein Aber… Doch leider schon…. es hat einen Lymphknoten im Bauchraum der grösser ist.
Aber dieser Stresst mich nicht, denn Lymphknoten reagieren auf viele verschiedene sachen.
Wir schauen dann in 3 Monaten beim nächsten CT. 🙂

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 4 – 6“ / Teil 7.3

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 4 – 6“ / Teil 7.3

Beschreibung der Wochen Farben : 
Woche Rot:  Alle Tage der Woche im Spital ca. 5 Stunden.
Woche Schwarz: Jeweils 1 Tag im Spital in der Woche ( Montag’s) 1-2 Stunden.

Woche 4 / Rot
Montag 17.12.2018  08:00 Uhr

Woche 4

Haben sich meine Rückenschmerzen am Wochenende gelohnt? Das kommt nun aus beim Labor, nach der Blutentnahme bekam ich schon bald meine Blutwerte auf dem gelben Zettel in die Hand gedrückt, und ich sah natürlich gleich den „Neutrophilen“ Wert an
8.60 (10*9/L)  stand da WOW, es hatte sich gelohnt, hoffentlich habe ich nun auch etwas Reserve  für die kommende Woche die ja wieder einmal Rot ist. 

Nach meiner Erleichterung ging’s ins Haus „ARA“ in die Tankstellen Abteilung, hier wurde bald mein Port angestochen und los geht es, nach rund einer Stunde kamen mir 2 bekannte Gesichter, der *HB* (auch Geocacher) mit seiner Kollegin (sagen wir ihr mal „Andrea“ wir lernten uns in der Woche 2 kennen) so verging mit gemeinsamen Plaudern und Mysterys lösen der morgen wie im Flug. Wir waren am Schluss sogar Zeitgleich fertig und es war wirklich ein schöner morgen, vielen Dank für den Spass und die Mysterys 🙂

Dienstag und Mittwoch, gibt es nichts neues, jeden Morgen um 08:00 / 08:15 in der Tanke melden und los geht es, der Donnerstag und Freitag war auch identisch nur das mir am morgen jeweils Schlecht war, lustigerweise nur solange bis ich dann im Spital auf meinem „Stuhl“ platzgenommen hatte. Also nichts ernsthaftes ich glaube ich war einfach froh das die Woche 4 auch bald rum ist.

Woche 5 / Schwarz
Montag 24.12.2018  08:15 Uhr

Woche 5 Montag 24.12.2018

Vor einer Woche hatte ich einen Wert der „Neutrophilen“ bei 8.60 (10*9/L) nach der heutigen Messung waren sie schon auf einen tieferen Wert von 1.92 (10*9/L) gesunken 🙁 machte aber nicht viel den die heutige Therapie konnten wir dennoch starten.
Bevor ich Nachhause gehen konnte wurde dann aber als Vorsorge nochmals eine Spritze gemacht und ich durfte dann Dienstag und Mittwoch Zuhause jeweils noch eine geben um die Blutproduktion anzukurbeln…… damit auch der Leukozyten-wert wieder hinauf geht!

Woche 5 Dienstag 25.12.18 bis Sonntag 30.12.18

Diese Woche war einiges los, Weihnachtsfeiern, Termine, usw….. Ich versuchte alles so gut es ging zu meistern. Ich machte viele Pausen denn ich war immer wieder auch vom NICHTS tun müde… Was ? Ja ich mache denn ganzen Tag nichts und könnte schlafen 🙂 das kenne ich ja so gar nicht von mir…. ich teilte mir einfach die Arbeiten so ein das ich immer wieder auf dem Sofa ausruhen kann…. am 27.12.18 machten wir wieder einmal eine kleine Wanderung, alles klappte gut ich konnte sogar die ganze strecke Mitlaufen. Überglücklich aber total K.O liess ich mich zuhause gleich ins Bett fallen… Am 29.12. machte Jasmin mit 2öwen noch einen „Geocaching – Adventskalender“ in der nähe von Rheinfelden… ich blieb aber Zuhause weil der Anfahrtsweg und auch das „Terrain“ für mich glaube ich zu viel währe. Ich machte aber denn Vorschlag das ich den „Znacht“ vorbereiten werde….. sogar 2öwen waren eingeladen 🙂 ich wusste auch schon was ich machen werde. Hatte ich im Gefrierfach noch eingefrorenes „PulledPork“ vom Sommer 🙂 so gab es dann auch „PulledPork – Hamburger“ mit vielen Zutaten und „Colesslaw“ Salat. Doch ich unterschätze die Müdigkeit…. ich musste vor dem Kochen noch ein Nickerchen machen bevor es in die Küche ging…. Es war LECKER , nach dem Essen machten wir noch einige
Mysterys zusammen und wir kamen auch gut voran!

Vielen Dank für den tollen Abend!

Quelle : Wikipedia / Pulled-Pork Verlinkung

Woche 6 / Schwarz
Montag 31.12.2018  08:30 Uhr

Woche 6 Montag 31.12.2018

Zuerst wie immer, zum Labor zur Blutentnahme, heute war einiges los…. ich glaube das geht länger als sonst…… dennoch war ich bald einmal wieder draussen… Hmmm.. was sagen denn meine Werte? Oha doch weiter gesunken und zwar auf 1.09 (10*9/L) hmm was sagen wohl die Ärzte und Pfleger vom „Onkoteam“?
Ich musste zuerst einmal im Wartezimmer warten auch hier grossandrang…. Irgendwann konnte ich nach hinten, und meine Werte wurden geprüft. Wir können starten und ich konnte wieder neben „Andrea“ die mit ihren Kindern heute anwesend war Platz nehmen….
Dies hiess für mich ein kurzweiliger morgen…. was an dem heutigen Tag auch nicht schlimm war. Nach rund 90 Minuten konnte ich auch schon wieder Nachhause! Danach war ein Nickerchen angesagt….später einen Goodby – Event ( Geocaching-Event ) wieder ein Nickerchen und dann die Silvesterfeier mit der Familie…. nach dem Essen wieder ein Nickerchen und dann von 23:00 Uhr bis 01:30 Uhr wieder Wach gewesen… danach K.O nachhause und ins Bett…..

Woche 6 Dienstag 1.1.19 bis Sonntag 6.1.2019

Heute hatten wir ein kleinen „Jahresstart – Event “ geplant um 14:00 bis 15:00 Uhr sollte der Event sein…. ich freute mich das es klappte und ich genügend „Fit“ war um an den Event zu gehen! Viele Cacher waren da, und es war schön euch alle zu sehen… nach dem Aufräumen war aber dann bereits wieder ausruhen angesagt…. und schon war der erste Tag im neuen Jahr Geschichte… die Woche machten wir nicht so viel, Mysterys lösen ab und zu mal einen kleinen Spaziergang um die gelösten Rätsel einzusammeln… ansonsten ging auch dies Woche problemlos über die Bühne…

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 2&3“ / Teil 7.2

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 2&3“ / Teil 7.2



Beschreibung der Wochen Farben : 
Woche Rot:  Alle Tage der Woche im Spital ca. 5 Stunden.
Woche Schwarz: Jeweils 1 Tag im Spital in der Woche ( Montag’s) 1-2 Stunden.

Woche 2 / Schwarz
Montag 03.12.2018  08:15 Uhr

Woche 2
Die sollte doch etwas lockerer werden… dachte ich zuerst… es kam aber anders…

Heute werde ich um die erste Erfahrung reicher, ich muss im Labor im KS-Frauenfeld meine Blutwerte testen lassen. Dazu soll ich mich ca. 20 min vor meinen Termin in der Tankstelle im Labor melden. Ich fand das Labor auf anhieb wurde auch hier freundlich Begrüsst und schon bald konnte ich auf einem Stuhl platz nehmen… rechte Hand bitte hiess es und der Mittelfinger wurde angestochen und eine art Pipette mit meinem Blut gefüllt, kurze schmerzlose Sache…   ca. 5 Minuten warten und schon hatte ich die Ergebnisse zum mitnehmen in der Hand.
Die Blutwerte werden in regelmässigen Abständen vom OnkoTeam überprüft… warum schreibe ich in Woche 3!

Die nächste Erfahrung hätte besser sein können…, heute muss mein „Port“ das erste mal nach der OP angestochen.
(Bei der „OP“ vor einer Woche wurde er ja zum testen bereits bei der Operation angestochen, dies bekam ich jedoch nicht mit)

Ich machte mir schon das ganze Wochenende Gedanken und irgendwie Beschäftigte mich das dann doch etwas… ganz ehrlich ich habe Berufsbedingt schon anderes gesehen wie „abgetrennte  Finger“ oder einen Nagel durch den Fuss, doch als ich dann die Nadel sah und ich realisierte das diese nun oberhalb meiner Brust durch mein Fleisch gestochen wird… wurde es mir plötzlich anders….. ich sag nur zum Glück hatte ich es mir schon auf der Liege bequem gemacht gehabt… UIUIU das habe ich so noch nie erlebt….

Deshalb dauerte es heute etwas länger als normal und leider klappte es nicht, wir machten ausnahmsweise die Infusion über denn Arm… gegen Ende meiner Behandlung wurde dann nochmal probiert, jetzt klappte es, der Port war angestochen. Nun aber wieder raus mit dem Teil… Ich habe schliesslich bis nächsten Montag „Pause“. Am Montag lief nicht mehr viel, die Müdigkeit machte sich nach dem Mittagessen Zuhause schnell breit.  

Am Dienstag morgen versuchte ich mich im Haushalt etwas zu beschäftigen und am Nachmittag wollte ich einfach wieder einmal an die frische Luft, so machten wir einen kleinen Spaziergang. Nachher war ich aber total „uf de schnorre“ und ich ging früh zu Bett.

Am Mittwoch war ein Besuch an meinem Arbeitsplatz angesagt, war schön alle zu treffen und kurz zu plaudern. So muss ich jeden Tag um den Andern planen und das machen was ich mag.  Aber ich darf mich wirklich nicht beklagen, denn auch ende der 2 Woche geht es mir den Umständen entsprechend gut.




Woche 3 / Schwarz
Montag 10.12.2018  13:00 Uhr

Woche 3
Zuerst war wieder Blutwert Kontrolle angesagt, selber Ablauf wie schon die Woche zuvor. Freundlicher Empfang sogar der Name war noch Präsent jedenfalls beim Pflegepersonal nicht bei mir 🙂 und schon bald hatte ich meinen gelben Zettel in der Hand. Nun ging es zur „Tanke“ ich musste aber zuerst im Wartezimmer Platz nehmen. Ein Wert war massiv Tief und ev. können wir den heutigen „Balsam-Zyklus“ Termin nicht durchführen. Die Ärzte hatten sich kurz beraten und nach ca. 10 Minuten war klar wir können doch starten, dies weil der heutige
„Balsam“ nicht so starken Einfluss auf die weissen Blutkörperchen hat! Das Anstechen des „Port a Cath“ klappte aufs erste Mal und ich war Happy!!! Yeahh!!! Warum nur ging es beim letztes Mal nicht, hmmm ? Nun gab es wie geplant nur „Balsam 2“ und ich konnte nach rund 90min wieder Nachhause 🙂

Was sind die weissen Blutkörperchen, die sog. Leukozyten sind für das Immunsystem verantwortlich. Wenn diese zu tief sind kann ein kleiner Infekt schnell grösser oder sogar auch Lebensbedrohlich werden sofern man es nicht schnell genug erkannt und handelt!

Nun ein wichtiger Bestandteil der Leukozyten sind die „Neutrophiler -Granulozyt“ dieser Wert ist bei mir von 3.64 (10*9/L) Woche 2 auf Heute 0.20 (10*9/L) gesunken

Mir wurde nahegelegt alle Termine mit Personen abzusagen, auch Einkaufen oder einfach schnell auf die Post gehen wurde mir abgeraten, der Mundschutz und das Desinfektionsmittel wurde dafür mein noch stärkerer Begleiter, dabei hatte ich es ja sowiso schon immer in meiner Tasche. Ich hatte genau diese Woche mit 3 lieben Freunden abgemacht, zum Plaudern und zum „Dog“ Spielen. Was mich aber am meisten nervte, einer dieser „Termine“  ist  genau heute Montag um 14:30 Uhr abgemacht, so musste ich rasch der lieben Manuela absagen. VIELN DANK FÜR DEIN VERSTÄNDNISS! Ich freue mich bereits auf den nächsten Termin 🙂 Ja und auch am Mittwoch hatten wir mit unseren Freunden Sandro & Larissa zum „Dog“ Spielen abgemacht auch dieser Termin musste ich leider absagen. Aber auch hier ich freue mich auf die nächste Partie! Das Weihnachtsessen meines Arbeitgebers war ebenfalls auf Freitag dieser Woche angesetzt auch hier stand es noch in den „Sternen“ ob ich dabei sein kann, nach Rücksprache mit den Ärzten sollte ich da aber noch zuwarten, je nach Wert am Donnerstag könne ich da eventuell doch dabei sein.
Daher wurde nun engmaschiger kontrolliert so musste ich am Donnerstag  und Freitag nochmals zur Blutentnahme die Prozedur jedesmal Identisch 🙂 nur meine Werte waren nicht so cool. Ich musste jeweils nach dem Labor noch in die Onkologie – Abteilung rüber um die Werte zu zeigen..

Neutrophile am Donnertsag13.12.18: 0.26 (10*9/L)  
JA ganz klar ich musste leider auch das Weihnachtsessen im Betrieb absagen, denn mit ca. 70 Personen im selben Lokal ist es doch ein viel zu hohes Risiko, vor allem in der akuten Grippesaison. Der Wert ist ja in 3 Tagen nur um 0.06 (10*9/L) gestiegen, nicht viel!

Neutrophile am Freitag 14.12.18: 0.49 (10*9/L) 
Immer noch viel zu tief , jetzt steht mein Chemozyklus am Montag (Woche 4 ROT) auf der Kippe, weil diese „Rote Woche“ die weissen Blutkörperchen wieder verringern wird, deshalb müsste der Neutrophilewert am Montag mindestens bei 1.50 (10*9/L)  sein…..

Da der Anstieg aber so langsam ist, wurde Entschieden, dass ich noch eine Spritze bekomme, um die Blutproduktion im Rückenmark zu beschleunigen. Diese Spritze bekam ich in den Oberschenkel und eine Zweite bekam ich noch mit nach Hause, diese sollte ich am Samstag dann selber machen 🙂  Mit der Info, dass ich eventuell die Auswirkungen der Spritze noch merken könnte wurde ich nach Hause entlassen.

Alles war gut ,nichts habe ich gemerkt….. Ja das habe ich auch nur wieder gedacht….
Dies änderte sich schlagartig während dem Nachtessen um 18:00, konnte ich mich plötzlich  kaum mehr Bewegen auch Stehen, Sitzen und Liegen, ich hatte ganz schlimme Rückenschmerzen.  Jasmin hatte mir die Badewanne mit Wasser gefüllt, ein Entspannug’s Bad soll ev. Linderung bringen, dazu nahm ich ein Dafalgan 1g und nach 70 Minuten in der Wanne… ging es eigentlich recht gut. Das Schmerzmittel wirkte mittlerweile bestimmt auch und ich ging nur noch ins Bett. Früh war ich unter der Decke, bequem war es aber nicht, meine Wirbelsäule pulsierte so stark, jedenfalls fühlte es sich so an.
Irgendwann schlief ich dann aber trotzdem ein, die Nacht war nicht angenehm ich war immer wieder wach und nahm in den vorgeschrieben abständen jedesmal ein Schmerzmittel ein. Da ich schlecht schlief, merkte wie ich immer wieder Haare in meinem Mund hatte.  Ich merkte ja schon seit Dienstag, dass die Haare so langsam ausfielen, aber diese Nacht weil ich so unruhig schlief habe ich sie am Kissen abgeschabt.

Irgendwann war Samstag morgen, ich hatte immer noch schmerzen und ich musste nochmals eine solche Spritze haben. Nach längerem hin und her war diese dann endlich in meinem Bein. Witziger weise waren dann um die Mittagszeit alle schmerzen weg.. ab und zu merkte ich noch was aber lange nicht so wie in der Nacht… So blieb es auch, als wäre nichts gewesen. Am Samstag Nachmittag konnte ich sogar noch etwas an die frische Luft, dass hätte ich am Morgen nie gedacht.


Sonntag 16.12.2018

Jasmin hatte schon vor ein paar Tagen einen „Spitzbuben“ und „Mailänderli“ Teig gemacht, heute wollten wir wieder einmal gemeinsam „Guetzli“ backen, das letzte mal gemeinsam in der „Weihnachtsbäckerei“ ist schon lange her!
Ich freute mich sehr, habe gleich das Auswallen und das Ausstechen übernommen. Das konnte ich alles sehr bequem im sitzen am Tisch erledigen. Jasmin war fürs mit Ei bestreichen und backen zuständig. Bei den Spitzbuben füllte sie die „Gonfi“ rein. Ich hatte meinen Spass, obwohl es gegen Ende doch auch etwas anstrengender wurde. Gemeinsam wurden die letzten „Guetzli“ ausgestochen, zur Vorsorge trug ein Kopftuch nicht das wir dann überall Haare haben in unseren feinen „Guetzli“ 🙂

Mir hatte es sehr viel Spass gemacht! Danke Schatz!


Immer wieder haben wir herum studiert ob wir jetzt schon die Haare abscheiden sollten. So viel dann am Sonntag Abend 16.12.2018, der Entscheid. Wir haben zur späten Stunde meine Haare auf 1mm geschnitten, damit nicht überall so lange Haarbüschel in der ganzen Wohnung oder auf dem Kissen herum flattern… daran muss ich mich aber zuerst noch etwas gewöhnen!


Quellnachweis für Verlinkung
Quelle: Wikipedia /Leukozyten / Neutrophile


Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 1“ / Teil 7.1

Mein Leben mit dem Krebs – „Chemo Woche 1“ / Teil 7.1



Beschreibung der Wochen Farben : 
Woche Rot:  Alle Tage der Woche im Spital ca. 5 Stunden
Woche Schwarz: Jeweils 1 Tag im Spital in der Woche ( Montag’s)

Woche 1 / ROT
Montag: 26.11.2018 07:00 Uhr

Die „PORT a Cath“ Operation …….

Termin 07:00 Uhr ich war aber etwas früher da. Also wartete ich noch im etwas verdunkelten Wartezimmer, neben mir noch 2 andere Personen. Pünktlich um 07:00 Uhr geht es los, Anmelden, Umziehen, und Spital-Nachthemd anziehen, Untersuch und eine Besprechung… danach durfte ich es mir im Spitalbett gemütlich machen.

Um 08:05 Uhr wurde ich abgeholt, schnell Jasmin noch Bescheid geben und schon wurde ich mit dem Bett durch lange Gänge geschoben, irgendwann kamen wir im Vorraum zum OP Saal an. Im Vorraum angekommen wurde ich sehr schnell von denn 2 OP-Helfer in Empfang genommen, (umgebettet) vom Spitalbett auf die OP-Liege stieg ich noch selber, denn ich war ja noch nicht schläfrig, dass kommt erst noch).

Als ich dann die richtige Position eingenommen habe, wurde ich mit angenehm warmen Frotteetücher zugedeckt. Was nun kam war zwar klar doch irgendwie komisch, meine Beine und der rechte Arm wurde mit Gummibändern an der Liege Fixiert. Im Anschluss wurde der „Zugang“ für die Schmerzmittel und Narkosemittel gelegt, als dies soweit vorbereitet war ging es in denn OP-Saal, unter denn zwei grossen Lampen die eigentlich aus 7 kleineren aufgebaut sind blieb meine Liege stehen. Nun wurde noch ein Vorhang auf meiner Haut angeklebt, rund um die zu Operierende stelle. Im gleichen Schritt bekam ich am Oberschenkel ein Kabel angeklebt. WAS ist das???  Ein „Erdungskabel“, wurde mir gesagt, weil die „Operatöre“ mit einem elektrischen Skalpell arbeiten.

Die operierenden Ärzte, 2 an der Zahl, kamen nun an mich herangetreten und begrüssten mich ebenfalls freundlich. Ich bekam eine Spritze und es wurde alles etwas verschwommener, dann ging es wirklich los. Während der OP wurde immer wieder gesprochen, ich wurde über jegliche  Vorgänge informiert. Irgendwann merkte ich auch selber, dass etwas nicht so klappt wie geplant. Ich musste sogar etwas mithelfen, Luftanhalten ….Brustkorb (Rücken) von der Liege erheben und auch mit dem Arm musste ich eine spezielle Bewegung machen, aber nichts half. Sie brachten das „Port a Cath“ Schläuchlein einfach nicht an die richtige Stelle 🙂

Natürlich wurde ich im Vorfeld darüber schon Informiert was passiert, wenn es nicht geht.

Daher weiss ich genau was Plan B heisst! Kleiner Schnitt am Hals…. um mit einem „Einzugsdraht“  WUAHAHAHAHA 🙂 das Schläuchlein zu fassen und an die richtigestelle zu bringen 🙂 dies klappte dann auch, dadurch dauerte aber die OP statt ca. 60 min rund 110 min  gegen 10:30 Uhr war ich dann wieder im Zimmer. Kaum angekommen wurde ich dann auch bereits vom Pflegepersonal der Onkologie abgeholt, ich wurde dort ja sehnlichst erwartet, denn die Therapie hier in der Onkologie ging auch noch 5 Stunden.

Zusammen ging es in das Haus „ARA“ ( Sorry ich hab den Namen nicht erfunden)  ein Nebengebäude vom KS-Frfeld.  Auch hier wurde ich sehr liebevoll und freundlich in Empfang genommen, ich fühlte mich gleich sehr gut aufgehoben!  Dennoch wusste ich noch nicht genau was der heutige Tag noch bringen mag… in diesem Raum stehen 2 Liegesessel und 2 Betten, vom 6 Stock aus haben wir eine schöne Aussicht über Frauenfeld… 

Eins Vorweg ich benenne einige Vorgänge / Gegenstände ev. anders 🙂
Dies soll aber nich abwertend oder angreiflich sein, ich vereinfache sie einfach 🙂

Chemotherapie – mittel: =  „Balsam“
6 – Stock der Onkologie: =  „Tankstellen oder Tanke“ 
Betreuer der Onkologie: = „OnkoTeam“

Nun der Start… 1 Liter „NaCI“ (Kochsalzlösung) zum Spülen, dann vorbeugende Medikamente (gegen mögliche Nebenwirkungen oder um den Balsam besser zu ertragen) jetzt kommt Balsam 1-3. Während dem der Balsam läuft wurde mit mir noch ein Gespräch geführt und alle bekannten Nebenwirkungen die auftreten können angesprochen und angeschaut was zu machen ist, dazu gab es noch einen coolen Ordner wo ich alles nochmal nachlesen kann. Zum Abschluss nochmals 1 Liter „NaCI“, jetzt sah ich dass ende vom ersten Tag immer näher kommen doch bevor ich aber nach Hause gehen kann, braucht es noch ein Mittel für das „Port a Cath“ Schläuchlein, dass das Blut im Schlauch nicht dick wird. 

Um 15:30 konnte mich Jasmin endlich nach Hause nehmen, ich war sowas von K.O…

FLUGKRAFT :  JA Flugkraft begleitet mich schon eine weile… nun aber trage ich am Handgelenk ein schwarzes Band mit dieser Aufschrift. Dies ist einer meiner Talismane und wird erst am Ende der Therapie abgelegt! 🙂

 

Woche 1 / ROT
Dienstag bis Freitag: 27.11. bis 30.11.2018 

Dienstag 27.11.18 bis Freitag 27.11.18 hatte ich jeweils Termine zwischen 08:00 Uhr und 8:30 Uhr. Jeden Morgen wurde ich vom „OnkoTeam“ sehr freundlich begrüsst, und auch gleich nach meinem Wohlbefinden befragt. Anders wie am Montag entschied ich mich nun jeden Tag für den Liegesessel. Während ich an der „Tanke“ angeschlossen war las ich etwas in der Zeitung oder auf dem Handy, löste Sudokus und schrieb mir Blog Notizen auf. Das Programm in der Woche Rot von Dienstag bis Freitag beinhaltet jeweils: 1 Liter „NaCI“… zum Spülen… vorbeugende Medikamente …. Balsam 1 & 3 (kein Balsam 2 )  zum Abschluss nochmals 1 Liter „NaCI“.. und das Mittel für das „Port a Cath“ Schläuchlein. Um 12:30 / 13:00 Uhr war ich meistens fertig und ich wurde abgeholt. Jetzt hiess es Mittagessen, ja genau ich esse bis Ende der ersten Woche alles auf was ich Lust habe, die viel gehörten Nebenwirkungen, Übelkeit und Appetitlosigkeit habe ich zum Glück garnicht. Diese erste strenge Woche macht mich einfach sehr müde und ich brauche jeweils einen Mittagsschlaf…

Am_Warten
Das „Tankstellen Zimmer“

Mein Leben mit dem Krebs – Nach der „OP“ / Teil 7

 Mein Leben mit dem Krebs – Nach der „OP“ / Teil 7

Montag: 12.11.2018 10:15 Uhr

Nach einem kurzen Telefonat mit meinem Urologen am morgen früh wollte er mich doch nochmals sehen, und hatte mich noch zwischen 2 anderen Patienten „reingeschoben“. Die Fäden der OP sind noch drin, und die Wundheilung geht nur langsam voran (diese jedenfalls mein Gefühl) dies wollte er nochmals überprüfen.

Ich kam gerade rechtzeitig in der Praxis an und konnte sogleich zu ihm, nach einer kurzen Visite und einem längeren Gespräch waren wir auch schon fertig. Ich bekam noch einige Dokumente ,nun gehts wieder nachhause.

 

Dienstag: 12.11.2018 17:30 Uhr

Anruf von der Onkologie Abteilung vom KS – Fr’feld, wir haben noch die Termine für eine Lungenfunktionstest und auch für das Onkologie Gespräch abgemacht. Es geht als los … auch der Termin für den Beginn der Chemotherapie= „Chemo“ wurde auf den 26.11.2018 angesetzt, verschieben aufgrund der Wundheilung  kann man denn Start dann immer noch 🙂

 

Freitag: 16.11.2018 10:00 Uhr

Lungenfunktionsstest im KS – Fr’feld pünktlich war ich auf dem Stock „H wie Hans“ so jedenfalls wurde mir dies am Empfang mittgeteilt… Hier wurde ich sehr freundlich in Empfang genommen und konnte gleich in einer engen Kabine auf einem Stuhl Platz nehmen. Ein neues Mundstück wurde aufgesetzt, und ich musste verschiedene Atem Tests durchführen, leider hatte ich bei dem letzten Test versagt so das man nochmal einen machen musste, die Apparatur hatte aber für den neustart ca. 4 Minuten so das ich mich etwas genauer über diese Test’s und dessen Ergebniss Informieren konnte. Dann klappte es ohne Probleme, sogar tiptop ich muss ja eine Sportler Lunge haben meinte die Krankenschwester 🙂

 

 

 

In dieser Kabine musste ich denn Test machen.

 

 

 

 

 

 

Ein Ergebniss vom gemachten Test

 

 

 

 

 

Dienstag 20.11.2018  15:30 Uhr

Besprechung Onkologie Frauenfeld KS-F’rfeld nun wir wissen mehr, wie es mit der Chemo aussieht, ich muss 3 Zyklen an 3 Wochen machen, jeweils die erste Woche vom  Zyklus muss ich alle 5 Tage in den Spital, danach die 2 Wochen nur am Montag. Nach denn 3 Woochen startet es wieder von vorne.  Da ich über 21 mal einen Infusion in die Venen brauche wird mir empfohlen einen „Port a Cath“  ( Informationsschreiben: Spital Thurgau , Münsterlingen) einpflanzen zu lassen. Dies machen wir entweder noch diese Woche oder dann nächste Woche je nach Platz im OP.
Hierfür werde ich aber von der Chirurgie separat aufgeboten. Danach wurde noch einiges besprochen und beraten, auch kamen wir auf die Nebenwirkungen zu sprechen. Weil ein Bestandteil dieser“ Chemo“ das Gehöhr angreifen kann, muss ich noch bis ende Woche einen Höhrtest absolvieren, damit man einen Referenzwert hat.
Dieser Termin wurde nun auf Freitag 23.11.2018 11:15 Uhr gelegt 

 

Mittwoch 21.11.2108 13:30
Heute morgen um 08:00 Uhr klingelte das Telephon ich habe einen Termin in der Chirurgie um 13:30 erhalten! Okey ich bin ja zuhause und habe Zeit 🙂

Besprechung Chirurgie Frauenfeld KS-F’rfeld  um 13:25 Uhr im Stock B, diesen fand ich trotz Baustelle sehr gut.
Warten?  Nein ich kam gerade dran, obwohl es noch etwas vor  „halb“ ist.  Ich musste noch 2-3 untersuche über mich ergehen lassen und viele fragen Beantworten, auch wird die OP des
„Port a Cath“ am Montag früh stattfinden und im Anschluss soll es gleich die erste Chemo geben.
Danach musste ich weiter in die Anesthesie – Sprechstunde ein Gebäude weiter.

 

Mittwoch 21.11.2108 14:15
Besprechung Anesthesie Frauenfeld KS-F’rfeld für den „Port“ gibt es eine Lokale Betäubung und etwas zur Beruhigung wurde ich Informiert. Hier erfuhr ich noch einiges, und ich hatte ein sehr Informatives und gutes Gespräch.  Im Anschluss wurde mir nochmal Blut abgezapft, dann konnte ich wieder nachhause.

Mein Leben mit dem Krebs – Die „OP“ / Teil 6.3

Mein Leben mit dem Krebs – Die „OP“ / Teil 6.3

Donnerstag: 1.11.2018 08:00 Uhr

Termin in der Praxis in Frauenfeld bei meinem „Urologen“ ich entschied mich alleine zu gehen und marschierte Richtung Bahnhof los, nach rund 10min war ich in der Praxis und schon bald lag ich auf der Untersuchungsliege. Mit Ultraschall wurde der Bauchraum auf Wasseransammlungen untersucht, auch Blase und Niere wurde „abgefahren“ nichts aussergewöhnliches zu sehen. Die Narben wurden Kontrolliert und die Pflaster entfernt, ich brauchte auch keine neuen mehr darauf zu machen…

Im anschliessenden Gespräch haben wir noch einige Fragen besprochen wollte ich doch noch einiges Wissen, nun weiss ich auch mehr, der entfernte vergrösserte  Lymphknoten ist doch vom Hodenkrebs also eine Fernmetastase (Ableger).
Bei meinem Typ handelt es sich um ein „Seminom“ Link zu Wikipedia

JA das erste ist gemeistert nun geht es sobald ich mich gut von der OP erholt habe weiter…

 

 

 

 

Mein Leben mit dem Krebs – Die „OP“ / Teil 6.2

Mein Leben mit dem Krebs – Die „OP“ / Teil 6.2

Montag: 29.10.2018 06:00 Uhr

Plötzlich war ich hellwach, ja 06:05 Uhr und ich denke nur „jetzt gehts los!“ dies waren auch die letzten Worte die ich über WhatsApp versendete, denn danach schloss ich meine Wertsachen und das Handy im Schrank ein! Duschen so als „normaler“ geht ja ganz gut….Pünktlich um 06:30 kam auch die Krankenschwester mit einer Checkliste und einer *Traumtablette* nachdem ich diese eingenommen hatte durfte ich nicht mehr alleine Aufstehen. Darum blieb ich auch schön im Bett und wartete bis 07:00 jetzt wurde ich mit dem Bett Richtung OP Saal geschoben, kurz vor diesem wurde ich dann umgebettet mit warmen Tüchern zugedeckt und auf eine art Seitenlage gelegt, die Bettränder wurden alle Fixiert und ich konnte mich gar nicht mehr bewegen 🙂  dann wurde noch kurz was besprochen und schon bald hatte ich eine Atemmaske über Mund und Nase…. Alpen-Duft – Luft war das 🙂 und bald einmal fielen auch die Augen zu…. chr……………………..

………………..Irgend wann habe ich dann wieder stimmen gehört, blinzelte mal in die eine und dann in die andere Richtung…. oh und was ist das ahhh ja Stimmt da sind nun 5 Pflaster auf dem Bauch  jetzt weiss ich wieder wo ich bin und was ich hier mache 🙂  nur der Sauerstoffhaushalt klappte noch nicht so wie es sollte  darum Piepste es ständig neben mir ….  schnell war aber jemand da und meinte immer TIEF Einatmen….  dies habe ich befolgt aber sobald meine Augen wieder zuvielen ertönte dieses lästige geräusch. Irgendwann bekamm ich meine Brille und ich beobachtete was um mich passiert…. leider sah ich ausser Wände nicht viel ausser über die Füsse hinweg sah ich eine Überwachungstation und eine Uhr an der Wand … Was schon 11:15 Uhr WOW da war ich ja lange Weg, der zuständige für mich sagte aber das ich bereits seit 65 Min hier bin , dann kam noch einer der beiden Ärzte von der OP,
denn mein “ Urologe“ hatte nach der OP anscheinen schon mit mir gesprochen bevor er wieder nach Frauenfeld losfuhr dies habe ich aber aufgrund der Narkose noch nicht wahrgenommen. Macht nix  ich hatte ja sowiso einen Termin auf kommenden Donnerstag mit ihm abgemacht. Gegen 12:15 kam ich dann wieder auf mein Zimmer wo, ich dann nochmals mit Sauerstoff versorgt wurde 🙂 um 12:53 fühlte ich mich dann in der Lage mit meinem Handy Jasmin und auch weitere Personen über mein Wohlbefinden zu Informieren! Jasmin wurde im Vorfeld aber schon von meinem „Urologen“ Informiert… ah gut dann hatte sich wenigstens nicht allzu lange sorgen gemacht.

Ach JA : Die OP verlief übrigens ohne zwischenfälle, also wieder was gemeistert! Danke an alle, die an uns gedacht haben!

 

Dienstag: 30.10.2018

Heute erwartete ich Besuch von meiner Schulkollegin und gegen Abend von Cachern daher wollte ich Duschen, das sei kein Problem hiess es und die Wunden wurden gereinigt und mit Wasserfesten Pflastern abgeklebt. Die Infusion wurde Abgestöpselt und ich wollte gleich ins Bad, da kam noch der „Mit-Operierende“ Arzt vorbei und sagte das ich morgen Mittwoch 29.10 um 10:00 Uhr bereits Nachhaus kann!! WOW so cool! Da wurde das Duschen ja gleich zum Vergnügen 🙂 obwohl es gar nicht so einfach war 🙂 dennoch hatte ich einen guten Stand und ein gutes Gefühl das ich das alleine kann… der Tag war schnell vorbei bei so viel Besuch und Unterhaltung, ich war dann um 21:00 Uhr doch etwas K.O und ich ging zu Bett… denn MORGEN gehts Nachhause!

 

Mittwoch 31.10.2018

Ich darf Nachhause… bereits um 08:45 war ich bereit um zu gehen! Doch ich wusste mein Taxi wird erst gegen 09:45 Uhr hier ankommen…. macht nix dann liege ich halt noch etwas im Bett :-)…. gegen 09:40 Uhr  wartete ich beim Eingang hatte aber meine Schwere Tasche im Zimmer gelassen da brauche ich doch noch einen Träger 🙂 Wuhuuu René ist daaa….. nun ab ins Zimmer Tasche holen und bei der Krankenschwester abmelden… dann Tschüsss… oh nein der Cache vor dem Spital wollte ich ja noch machen wenn ich Nachhause gehen kann….. gesucht habe ich zwar dann doch nicht aber Loggen ging 🙂 dann Zuhause am Nachmittag mit meinen Eltern Brettspiele gespielt… Jasmin ist leider im Bett sie hatte einen „Bakteriellen Infekt“ eingefangen und ich war Vorsichtig denn Krank möchte ich nicht werden…..